Die Tierwelt ist eine unglaublich große und vielfältige Welt. Während man in Europa eher weniger auf gefährliche Tierarten antrifft, kommt es in Gegenden wie den Tropen oder Australien schon einmal vor, dass man von tödliche Tiere wie Schlangen, Löwen und Co. angegriffen werden kann. Alleine jährlich sterben 700.000 Menschen durch tödliche Mückenstiche und weitere 100.000 Menschen kommen durch Schlangenbisse ums Leben. Vor allem, wenn Sie in unbekannte Länder reisen, sollten Sie sich unbedingt über das Land, die notwendigen Impfungen und die dort lebenden Tiere informieren. Denn selbst der kleinste Käfer könnte unter Umständen lebensgefährlich sein.

Die gefährlichsten Tierarten der Welt
Mittelmeerskorpion
Der Mittelmeerskorpion ist auch unter Namen wie “Todespirscher”, oder “Leiurus quinquestriatus” bekannt und zählt zu den gefährlichsten Skorpionen weltweit. Zu finden ist der gelbfarbene Skorpion vor allem in Nordafrika, Tunesien, Israel, der Türkei oder den arabischen Emiraten. Für einen Erwachsenen Menschen ist sein Stich zwar nicht tödlich, jedoch mit unglaublichen Schmerzen verbunden. Sticht der Skorpion jedoch ein Kind, oder einen bereits erkrankten Menschen, so kann sein Gift mit einem LD50-Wert von 0,16 – 0,50 mg/kg, das Opfer umbringen. Nehmen Sie sich also vor dem kleinen aber gefährlichen Tier in acht, wenn Sie vorhaben in jene Regionen zu reisen.

Mittelmeerskorpion
Kugelfisch
Der Kugelfisch mag vielleicht niedlich aussehen, trotz allem, zählt er zu den tödlichsten Tieren der Welt. Der Kugelfisch ist vor allem in Südamerika, Südostasien, Indien und in Afrika zu finden. Wird man von einem Kugelfisch gebissen, sollte man so schnell es nur geht einen Arzt aufsuchen. Das Gift des Kugelfisches kann dazu führen, dass Gliedmaßen absterben. Auch beim Verzehr von Kugelfischen, ist höchste Achtung geboten! Besonders Japan ist berühmt, für seine Delikatesse, den Kugelfisch. Wird das Tier jedoch nicht richtig zubereitet, so kann es schnell zu Lähmungen und sogar Atemstillstand kommen.

Kugelfisch
Mulga Schlange
Die Mulga Schlange gehört zur Familie der Giftnattern und ist im ausgewachsenen Zustand bis zu 2 Meter lang. Die Schlange ist in ganz Australien, sowie in der östlichen Küstenregion und Tasmanien zu finden. Das Gift der Mulga Schlange ist so stark, dass sie mit nur einem Biss ganze 200 Menschen umbringen kann. Die Mulga Schlange ist sowohl Nacht als auch Tagaktiv und fühlt sich von Menschen schnell bedroht. Falls Sie einen Urlaub nach Australien oder Tasmanien planen, sollten sie vor allem in trockenen Gebieten, oder Gegenden mit Bäumen und Sträuchern achtsam sein! Dort hält sich die Schlange besonders gerne auf.

Mulga Schlange
Die Blaugeringelte Krake
Die Blaugeringelte Krake, ist auch unter ihrem wissenschaftlichen Namen “Hapalochlaena” bekannt und gehört zur den Kopffüßern unter den Kraken. Der Krake ist mit 5cm Größe klein, doch durchaus gefährlich! Wird man vor der blau schimmernden Krake gebissen, so kann es schnell zum Atemstillstand oder Lähmungserscheinungen kommen. Die schöne Krake ist besonders in Gebieten wie den Philippinen, Australien und Indonesien zu finden und hält sich besonders in flachen Gewässern auf. Passen Sie also immer auf, wo genau sie schwimmen gehen!

Die Blaugeringelte Krake
Tüpfelhyäne
Die Tüpfelhyäne, ist auch unter Namen wie Crocuta crocuta, oder Fleckenhyäne bekannt. Das Raubtier ernährt sich überwiegend von selbst gefangenen Wirbeltieren und ist vor allem in Afrika zu finden. Die Tüpfelhyäne lebt in Herden, die bis zu 130 Tiere umfassen können. Anders als bei anderen Tierarten sind die Weibchen in den Tüpfelhyänen Rudeln das dominante Geschlecht. Zwar ist diese Tierart nicht dafür bekannt Menschen anzugreifen, vorsichtig sollten Sie jedoch trotzdem sein, wenn Sie vorhaben nach Afrika zu reisen! Immerhin schafft es diese Hyänenart ganze Nashörner zu erlegen.

Tüpfelhyäne
Roter Teufel
Der Rote Teufel, ist ein Humboldt Kalmar Tintenfisch, der in den Küsten von Nord und Südamerika, sowie im Pazifik lebt. Seinen Namen hat er durch seine Farbe die sich zwischen Rot und Weiß wechselt. Der Tintenfisch kann bis zu 50 Kg schwer werden und ist im Durchschnitt eine Gesamtlänge von 2,5 Meter. Der Rote Teufel ist eine besonders aggressive Tintenfischart, bei der Kannibalismus nicht seltenes ist. Der Rote Teufel hat 8 Arme mit 100 Saugnäpfen, mit denen er seine Opfer an sich zieht, um sich mit seinem Schnabel zu verkleinern.

Roter Teufel
Würfelqualle
Die Würfelqualle ist eine der meistverbreiteten Quallenarten, die vor allem in Gegenden wie Borneos, Malaysias, Australien, den Küsten Thailands. Jährlich werden Unmengen von Menschen von der Würfelqualle gestochen. Berührt man ihre giftigen Tentakel, so versprüht sie ihr Gift. Die Berührung der mit der Qualle fühlt sich an wie ein Stromschlag und führt neben Verbrennungen im schlimmsten Fall zum Tode. Es ist also immer ratsam achtzugeben, wo man Schwimmen geht!

Würfelqualle
Schrecklicher Pfeilgiftfrosch
Der schreckliche Pfeilgiftfrosch ist auch unter dem Namen goldener Blattsteiger oder zitronengelber Blattsteiger bekannt. Der schreckliche Pfeilgiftfrosch hat seinen Namen dadurch bekommen, dass die Indianer sein Gift auf ihrem Pfeilspitzen nutzen, um ihre Beute zu erlegen. Trotz seines niedlichen Aussehens und seiner zierlichen Größe, zählt er zu einem der gefährlichsten Frösche der Welt. Alleine durch die Berührung mit dem kleinen Frosch bekommt man Krämpfe und Fieber. Zu finden sind die gefährlichen Frösche im Regenwald Kolumbiens.

Schrecklicher Pfeilgiftfrosch
Gemeine australische Todesotter
Die Todesotter gehört zur Familie der Giftnatter und ist in weiten Teilen Australiens verbreitet. Im Durchschnitt erreicht die gemeine australische Todesotter eine Länge von 50 bis 60 Zentimeter. Durch ihre Haut ist sie besonders in Wäldern, Feldern und Büschen gut getarnt. Das sind genau die Plätze, vor denen Sie sich in Acht nehmen müssen, wenn Sie nach Australien reisen. Wird man von einer Todesotter gebissen, so löst das Gift Neurotoxin starke Lähmungen aus. Man sollte im Falle eines Bisses so schnell wie möglich zum Arzt, da das Gift sogar zum Tode führen kann.

Gemeine australische Todesotter
Afrikanisierte Honigbiene
Die afrikanisierte Honigbiene hat ihren Namen Bienenzüchtern zu verdanken, die europäische Bienen mit afrikanischen Bienen kreuzten. Die arfikaniseirte Honigbiene, ist eine außerordentlich aggressive Bienenart. Sie wird schnell gereizt und kann ihre Opfer bis zu 1000 Mal Stechen, was schlussendlich zum Tode führen kann. Jedes Jahr sterben jährlich 200 Menschen in Brasilien aufgrund von der afrikanisierten Honigbienen.

Afrikanisierte Honigbiene
Drachen Milipede
Die Drachen Milipide ist erst seit 2007 bekannt. Es handelt sich hierbei um ein kleines pinkes und hochgefährliches Krabbeltier. Das Gift der Drachen Milipede besteht aus Potassiumcyanid, einer hochgiftigen Substanz, die sogar tödlich ist. Die Drachen Milipede ist in Thailand zu Hause und überwiegend auf Kalkstein und Laub zu finden. Da das Krabbeltier erst vor einigen Jahren entdeckt wurde, gibt es noch viel über das gefährliche Krabbeltier zu lernen.

Drachen Milipede
Die Bulldoggenameise
Die Bulldoggenameise ist auch unter dem Namen Myrmeciinae bekannt. Zu finden ist die exotische Ameise in Australien und Neukaledonien. Fühlt die Ameise sich bedroht, greift sie ihr Opfer an und bohrt ihren Stachel in das Opfer hinein. Für den Menschen sind Bulldoggenameisen erst gefährlich, wenn sie von mehreren Ameisen gleichzeitig gestochen werde. In diesem Fall, wird eine allergische Reaktion im Menschen ausgelöst, die im schlimmsten Fall zum Tode führen kann.

Die Bulldoggenameise
Die Brasilianische Wanderspinne
Die Brasilianische Wanderspinne, ist ebenfalls unter Namen wie Brasiliansiche Kammspinne oder Phoneutria nigriventer bekannt. Am meisten ist die Spinne in südost Brasilien zu finden, doch gelegentlich trifft man auch in Teilen Argentiniens, Urugay und Paraguay auf die höchst gefährliche Spinne. Wird man von einer Brasilianischen Wanderspinne gebissen, so kann das zu Erbrechen, Herzrythmusstörungen, Sehstörungen, Atemstillstand und im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Die Brasilianische Wanderspinne
Die Gelbbauch Seeschlange
Die Gelbbauch – Seeschlange wird auch Plättchen Seeschlange genannt und zählt zu einen der gefährlichsten Meeresbewohnern überhaupt. Zu finden ist die Seeschlange im Pazifik und an den Küsten des indischen Ozeans. Wird man von einer Gelbbacuh Seeschlange gebissen, so kommt es zu Atembeschwerden, Schluckbeschwerden und Sehstörungen. Das Gegengift muss binnen 3 Stunden verabreicht werden, sonst stirbt das Opfer.

Die Gelbbauch Seeschlange
Die Kegelschnecke
Die Kegelschnecke ist eine Fleischfressende Schnecke die im Pazifischen und Indischen Ozean zu finden ist. Die Schnecke tötet ihre Opfer durch Gift, welches nach Bewusstseinsveränderungen zum Tod führt. Die Kegelschnecke ist eher Nachtaktiv und verbrigt sich Tags über im Schlamm. Besonders Taucher sollten sich von der gefährlichen Fleisch fressenden Schnecke in Acht nehmen. Ein Biss genügt und das Gift kann einen umbringen.

Die Kegelschnecke
Die Kusswanze
Die Kusswanze ist eine extrem kleine Wanze, die in Mittel und Südamerika zu finden ist. Sie saugt sich in die Lippen und Augen seiner Opfer fest und überträgt so die Chagas-Krankheit. Die Chagas Krankheit ist in den ersten Stadien durch Durchfall, Bauchschmerzen und Luftnot zu erkenne. Man sollte diese Krankheit so schnell wie möglich behandeln, da sie sonst langwirkende Schäden wie Lymphschwellungen und Darmerkrannkungen hinterlassen kann. Im schlimmsten Fall stirbt man an der Chaga Krankheit.

Die Kusswanze
Die Asiatische Riesenhornisse
Die Asiatische Riesenhornisse fünfmal größer als die normale Honigbiene und überwiegend in Japan, Russland und China zu Hause. Der Stachel der asiatischen Riesenhornisse ist 6mm lang und löst starke allergische Reaktionen im Opfer aus, die sogar mit dem Tod enden können. Diese Hornissenart ist generell sehr aggressiv und sticht gerne zu. Begegnet man dieser gefährlichen Hornissenart, so ist es sehr wichtig ruhig zu bleibem und keine schnellen Bewegungen zu machen.

Die Asiatische Riesenhornisse
Die Tse Tse Fliege
Die Tse Tse Fliegen, ist die einzige Gattung aus der Familie der Zungenfliegen. Die gefürchtete Fliege ist in Afrika stark verbreitet und ernährt sich hauptsächlich von tierischem und menschlichem Blut. Weiters verbreitet die Tse Tse Fliege, die gefürchtete Schlafkrankheit. Die Schlafkrankheit macht sich durch Fieber, Hautausschlag und Gewichtsverlust erkennbar. Im zweiten Stadium machen sich bereits Persönlichkeitsstörungen und Koordinationsstörungen erkennbar. Die Schlafkrankheit fürht letztendlich zum Tod. Bis dato gibt es noch keinen Impfstoff, gegen die Schlafkrankheit, die durch die gefährliche Tse Tse Fliege verbreitet wird.

Die Tse Tse Fliege
Die Süßwasserschnecke
Die kleine Süßwasserschnecke, lebt in dne Gewässern von China , Japan, Afrika und dem Nahen Osten. Trotz ihrer kleinen Größe, ist die Schnecke außerordentlich gefährlich. Durch ihren Kot verbreitet die Süßwasserschnecke Parasiten, die sich bei der Berührung mit einem Menschen unter deren Haut bohrt. Die Parasiten verbreiten Bilhahrziose, was zu Nierenversagen oder Pankriaskrebs führen kann. Versuchen Sie daher stets auf die Sauberkeit des Wassers zu achten.

Die Süßwasserschnecke