Erst Lacht Die Familie, Weil Ihr Armer Bruder Nur Ein Altes Haus Erbt – Doch Dann Erfahren Sie, Was Er Darin Gefunden Hat!

Veröffentlicht auf 06/14/2024

Simon war nicht überrascht, dass er nicht viel von seinem Vater vererbet bekommen hat. Er bekam lediglich das alte, halbzerfallene Ferienhaus, das keinen materiellen Wert mehr besaß. Obwohl der Besitz seines Vaters beeindruckend war, hatte er Simon nicht in seinem Testament bedacht. Simon war eben nie sein Lieblingskind gewesen. Seine Brüder und seine Schwester lachten ihm hämisch ins Gesicht. Doch wie sagt man so schön: „Wer zuletzt lacht, lacht am besten.“. Das Lachen wird ihnen schon bald vergehen, wenn sie erfahren, was ihr Bruder in dem alten Haus gefunden hat.

Erst Lacht Die Familie

Erst Lacht Die Familie

Die Testamentsverkündung

Simon ging nur zögerlich zur Testamentsverkündung. Seine Geschwister wollten bei dem Familientreffen über die Aufteilung des Erbes sprechen. Als er dort ankam, sah er seinen Geschwistern an, dass sie ihn nicht hier haben wollten. Ihm stand aber sein Pflichtteil zu und Simon war fest entschlossen, sich nicht abwimmeln zu lassen. Er kannte seine Rechte und wollte lediglich das, was ihm zustand. Seine Geschwister hatten schließlich mehr als genug. Sein Bruder sagte mit einem herablassenden Lächeln: „Simon, du kannst das alte Ferienhaus haben.“

Die Testamentsverkundung

Die Testamentsverkundung

Wer Zuletzt Lacht…

Sechs Monate nach diesem Treffen sollte Simon seine Geschwister wiedersehen und ihnen sagen, was er in dem alten Anwesen gefunden hatte. Simon fühlte das Gefühl der Genugtuung als er in ihre Gesichter blickte und ihre verwirrten Gesichtsausdrücke sah. Langsam dämmerte es ihnen. Was hatten sie nur getan? Seine Geschwister bereuten augenblicklich ihre leichtsinnige Entscheidung Simon das alte Haus zu geben. Doch warum? Was hatte Simon in dem alten Ferienhaus gefunden? Und warum behandelten alle Simon wie das „schwarze Schaf“ der Familie?

Wer Zuletzt Lacht

Wer Zuletzt Lacht

Aus Einer Reichen Familie

Simon hat drei Geschwister – 2 Brüder und eine Schwester. Er war das jüngste Kind der Familie. Simon und seine Geschwister wuchsen in sehr wohlhabenden und behüteten Verhältnissen auf. Sein Vater war der Geschäftsführer einer großen Firma. Das Geschäft lief sehr gut und die Familie hatte alles, was sie brauchte und noch viel mehr. Seine Mutter blieb daheim und kümmerte sich um die vier Kinder. In seiner frühen Kindheit war das Familienleben von Liebe und Harmonie geprägt.

Aus Einer Reichen Familie

Aus Einer Reichen Familie

Der Kleine Nesthocker

Simon war der typische kleine Nesthocker der Familie. Seine Brüder und seine Schwester liebten ihn über alles. Sie spielten mit ihm, kümmerten sich um ihn und brachten ihm alles bei, was sie wussten. Es fehlte Simon an nichts. Seine Mutter wich ihm kaum von der Seite und kümmerte sich liebevoll um ihn. Seinen Vater bekam Simon nicht häufig zu Gesicht, da er so viel arbeiten musste. Nur in den Familienurlauben, die sie gemeinsam in ihrem Ferienhaus verbrachten, war die ganze Familie beisammen.

Der Kleine Nesthocker

Der Kleine Nesthocker

Der Tod Der Mutter

Simons Mutter starb plötzlich als Simon 8 Jahre alt war. Von diesem Moment an war der Vater wie ausgewechselt. Er konnte Simon nicht einmal mehr in die Augen sehen. Simon hatte das Gefühl, dass sein Vater ihn aus einem unerklärlichen Grund hasste. Doch er wusste nie mit Sicherheit, was die Verhaltensänderung in seinem Vater ausgelöst hatte. Vielleicht lag es daran, dass seine Mutter ihn nicht mehr beschützen konnte oder weil er seinen Vater an die Mutter erinnerte, da er ihr von allen Geschwistern am ähnlichsten sah.

Der Tod Der Mutter

Der Tod Der Mutter

Die Beerdigung

Seine Mutter wurde einige Tage nach ihrem Tod beerdigt. Simon war noch zu jung, um wirklich zu verstehen, was passiert war. Er vermisste seine Mutter und wollte einfach nur, dass sie zu ihm zurückkam. Er wollte ihre warme Umarmung spüren und ihr lautes Lachen hören. Doch sie kam nicht mehr zurück. Und Simon musste allein damit klarkommen, denn er konnte mit niemandem über seine Gefühle reden. Alle hatten sich von ihm abgewandt. Sein Vater zeigte ihm deutlich, dass er keinen Platz mehr in der Familie hatte.

Die Beerdigung

Die Beerdigung

Kein Platz Für Simon

Einen Tag vor der Beerdigung hatte sein Vater allen Geschwistern ein neues Outfit zu diesem Anlass gekauft. Ohne Simon anzuschauen, erklärte sein Vater, dass es nur Geld für drei neue Outfits gab und er deshalb keins bekommen würde. Das war das erste Mal, dass sein Vater Simon ganz klar anders behandelte als seine Geschwister. Zunächst waren seine Geschwister verwirrt von dem veränderten Verhalten ihres Vaters, doch schon bald gewöhnten sie sich daran und es veränderte auch ihr Verhalten gegenüber Simon.

Kein Platz Fur Simon

Kein Platz Fur Simon

Keine Bildung

Schon bald behandelten seine Geschwister Simon genauso herablassend wie ihr Vater. Simon wurde von allem ausgeschlossen und war die meiste Zeit auf sich allein gestellt. Seine Geschwister waren mittlerweile ausgezogen und besuchten die besten Hochschulen des Landes. Als Simon fertig war mit der Schule, erfand sein Vater eine fadenscheinige Ausrede und erklärte Simon, dass er keine finanzielle Unterstützung für die Hochschule bekommen würde. Simon fragte gar nicht erst nach einer Erklärung, denn er wusste, dass sein Vater ihm nicht auf seine Fragen antworten würde.

Keine Bildung

Keine Bildung

Eine Ausbildung

Simon war gezwungen sich eine Ausbildungsstelle zu suchen. Er war zufrieden mit seiner Arbeit, aber sein Job war bei weitem nicht so gut bezahlt wie die Arbeit seiner Geschwister. Diese hatten ihre Studien inzwischen abgeschlossen und arbeiteten als Anwalt, Geschäftsmann und Ärztin. Simon hatte, wie von seinem Vater angekündigt, keine Hilfe in finanzieller Hinsicht bekommen und führte mit seinem kleinen Einkommen ein bescheidenes Leben, während seine Geschwister im Luxus lebten. Simon hatte sich entschieden seine Familie nicht zu hassen, doch das Verhalten seines Vaters hatte Spuren hinterlassen.

Eine Ausbildung

Eine Ausbildung

Das Leben Der Reichen Und Schönen

Während sich Simon, wie alle normalen Menschen, Sorgen darüber machte, wie er für seine Familie sorgen sollte und wie er alle Rechnung bezahlen sollte, lebten seine Geschwister im Saus und Braus. Obwohl sie genug Geld hatten, gab ihr Vater ihnen alles, worum sie ihn baten. Er bezahlte ihnen einen jährlichen Urlaub, half ihnen dabei Häuser zu kaufen und lud sie regelmäßig zu gehobenen Veranstaltungen und Feiern ein. Es war nicht einfach für Simon das alles zu beobachten und zu wissen, dass sein Vater ihm niemals die gleiche Zuwendung schenken würde.

Das Leben Der Reichen Und Schonen

Das Leben Der Reichen Und Schonen

Besuche Vom Vater

Simon hatte sich inzwischen sein eigenes Leben aufgebaut. Er hatte sich einen kleinen Bauernhof gepachtet und versuchte über die Runden zu kommen. Simon liebte das Leben auf dem Land. Es war ruhig und er konnte seine Familienprobleme hinter sich lassen. Leidglich einmal im Jahr wurde er an die ganze Situation erinnert, und zwar immer dann, wenn sein Vater zu Besuch kam. Es war wie eine Art Pflichtveranstaltung für den Vater und so verhielt er sich auch. Simon fragte sich, warum er das überhaupt tat, aber er war ja trotz allem noch sein Sohn.

Besuche Vom Vater

Besuche Vom Vater

Ein Schönes Leben

Wer denkt, dass Simon im Selbstmitleid versunken ist, der irrt sich. Diese Genugtuung wollte er seiner Familie nicht geben. Er hatte sich bewusst entschieden, das Beste aus seinem Leben zu machen. Und so heiratete er die Liebe seines Lebens und gemeinsam hatten sie zwei Töchter. Simons Vergangenheit hatte ihn geprägt und er war fest entschlossen nicht die gleichen Fehler wie sein Vater zu machen. Er liebte beide Kinder gleich und brachte ihnen bei sich gegenseitig bedingungslos zu lieben. Auch wenn sein Leben nahezu perfekt war, blieb eine schmerzende Narbe aus der Vergangenheit zurück.

Ein Schones Leben

Ein Schones Leben

Schwere Krankheit

Die Jahre zogen ins Land. Simon freute sich zu sehen, wie seine Töchter zu sensiblen und aufrichtigen Menschen heranwuchsen. Er und seine Frau hatten alles richtig gemacht. Eines Tages bekam Simon einen Anruf von seinem Bruder. Er ahnte sofort, dass es um seinen Vater ging und damit sollte er Recht behalten. Sein Bruder teilte ihm mit, dass sein Vater verstorben war. Simon erfuhr die Nachrichten als Letzter, was ihn nicht sonderlich überraschte. Die Beziehung zu seinem Vater war inzwischen so erkaltet, dass er keinerlei Trauer empfand, als er von dessen Tod erfuhr.

Schwere Krankheit

Schwere Krankheit

Eine Uberraschende Einladung

Obwohl er keine gute Beziehung zu seinem Vater hatte, entschieden er und seine Frau trotzdem an der Beerdigung teilzunehmen. Er wusste, dass es seiner Mutter wichtig gewesen wäre, dass er dem Vater die letzte Ehre erweist. Auf der Beerdigung wurde er von seinen Geschwistern angesprochen. Sie baten ihn am nächsten Tag an einem Familientreffen teilzunehmen, bei dem es um das Erbe seines Vaters gehen sollte. Simon war überrascht. Warum wollten sie ihn dabeihaben? Er war sich sicher, dass sein Vater ihn aus dem Testament gestrichen hatte.

Eine Uberraschende Einladung

Eine Uberraschende Einladung

Zweifel

Simon überlegte lange hin und her. Sollte er wirklich gehen und seine Geschwister treffen? In all den Jahren hatten sie ihn wie „Dreck“ behandelt und plötzlich luden sie ihn ein, um über das Erbe zu reden? Er war sich sicher, dass sein Vater ihn nicht in seinem Testament erwähnt hatte. Doch dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Selbst in diesem Fall stand ihm immer noch ein Pflichtanteil zu. Simon wusste, dass er die Chance nutzen und zumindest versuchen musste, so viel zu bekommen, wie nur möglich. Nicht für sich, aber seinen Kindern zuliebe!

Zweifel

Zweifel

Demütigendes Verhalten

Seine Geschwister trafen sich in dem alten Büro seines Vaters. Schon als Simon den Raum betrat, bereute er seine Entscheidung zu kommen. Die Atmosphäre war negativ und seine Geschwister würdigten ihn mit keinem Blick. Alle verhielten sich, als wäre er nicht da. Simon konnte aus der Unterhaltung raushören, dass seine Geschwister den größten Teil des Vermögens schon aufgeteilt hatten. Was sollte er also hier? Herablassend erklärte sein Bruder, dass Simon das alte Ferienhaus bekommen würde. Das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte…

Demutigendes Verhalten

Demutigendes Verhalten

Genug Ist Genug

Simon hatte sich in den letzten Jahren eine dicke Haut zugelegt. Nichts konnte ihn so einfach aus der Ruhe bringen. Er wusste, wie er sich vor den Verletzungen durch seinen Vater und seine Geschwister schützen konnte, doch jetzt platzte ihm der Kragen. Er fühlte sich gedemütigt. Zwischen ihm und seinen Geschwistern entbrannte eine hitzige Diskussion. Simon nahm kein Blatt vor den Mund und sagte endlich alles, was er all die Jahre über in sich hineingefressen hatte. Es tat gut sich endlich alles von der Seele zu reden, auch wenn sein Wutausbruch seine Geschwister nicht sonderlich beeindruckte.

Genug Ist Genug

Genug Ist Genug

Ein Bösartiger Plan

Nachdem sich Simon etwas beruhigt hatte, erklärten sie ihm, dass sie das Vermögen gleich aufgeteilt hätten. Dabei hatten sie jedoch auf den Wert der Immobilien geachtet, den diese damals hatten, als sie gekauft wurden. Das Ferienhaus war damals sehr viel wert gewesen. Von dem Wert war aber nichts mehr übrig und das wussten die Geschwister nur allzu gut. Auf dem Papier sah es aber so aus, als hätte Simon mehr als den Pflichtanteil bekommen. Seine Geschwister mussten ihm dank ihres bösartigen Plans also nicht einmal den Pflichtanteil auszahlen.

Ein Bosartiger Plan

Ein Bosartiger Plan

Simons Erbe

Simon hatte keine Energie mehr mit seinen Geschwistern zu streiten. Er hatte sowieso keine Chance gegen die Drei. Er entschied sich, das Einzige zu tun, was er tun konnte: Das Haus zu nehmen, mit der Vergangenheit abzuschließen und seine Geschwister nie mehr wiederzusehen. Noch am selben Tag fuhr Simon zu dem alten Ferienhaus, dass einsam und verlassen am Strand stand. Es befand sich in einem schrecklichen Zustand. Trotzdem verband Simon mit diesem Ort viele schöne Erinnerungen an seine Mutter und die gemeinsamen Urlaube.

Simons Erbe

Simons Erbe

Reise In Die Vergangenheit

Als Simon vor dem alten Haus stand wurden die Erinnerungen wach. Er schloss die Augen und atmete die salzige Meeresluft ein.. Er erinnerte sich an die Zeiten, in denen seine Mutter noch lebte. Wie sie ihn auf der Schaukel anschubste oder mit ihm Hand in Hand am Strand entlangging. Er konnte ihr Lachen hören, wenn sie zusammen am Frühstückstisch saßen und sich lustige Geschichten erzählten. Simon spürte, wie ihm die Tränen in die Augen schossen. Er fragte sich, wie sein Leben wohl wäre, wenn seine Mutter nicht gestorben wäre.

Reise In Die Vergangenheit

Reise In Die Vergangenheit

Das Innere Des Hauses

Simon holte tief Luft und lief den schmalen Pfad entlang zur Eingangstür. Er hatte den Schlüssel beim Familientreffen überreicht bekommen.Es war ein einziges Durcheinander. Simon frage sich, ob hier vielleicht eingebrochen wurde oder ob sich Jugendliche einen Spaß daraus gemacht hatten, das alte Haus zu verwüsten. Es brach Simon das Herz das Haus in diesem Zustand zu sehen. Bevor er sich weiter umsah, wollte er erst sein altes Zimmer näher unter die Lupe nehmen.

Das Innere Des Hauses

Das Innere Des Hauses

Simons Altes Zimmer

Mit klopfendem Herzen stieg Simon die Treppe hinauf in den ersten Stock. Vorsichtig lief er den Flur entlang. Hinten links – da war sein altes Zimmer. Es überraschte ihn nicht, dass die Eindringlinge auch vor seinem Zimmer keinen Halt gemacht hatten. Doch selbst in dem Chaos konnte er einiges wiedererkennen. Sein Blick wanderte durch den Raum und blieb an seinem Bett hängen. Plötzlich schoss ein Gedanke durch seinen Kopf, eine längst verdrängte Erinnerung. Konnte es wirklich möglich sein, dass es noch da ist?

Simons Altes Zimmer

Simons Altes Zimmer

Verzweifelte Suche

Simon erstarrte. Er hatte schon jahrzehntelang nicht mehr daran gedacht, doch plötzlich fiel ihm diese alte Geschichte wieder ein. Was war damals nur genau gewesen? Er erinnerte sich nicht mehr an alle Details, doch es musste hier irgendwo sein. Seine Hoffnung vermischte sich mit der Angst, dass es vielleicht nicht mehr da war. Simon versuchte sich zu beruhigen und sich nicht von der Panik überwältigen zu lassen. Wenn er es finden würde, könnte er seinen Geschwistern ihr verächtliches Verhalten heimzahlen. Er konnte sich ihren Gesichtsausdruck genau vorstellen. Und da fiel es ihm wieder ein…

Verzweifelte Suche

Verzweifelte Suche

Unter Seinem Bett

Es musste irgendetwas mit seinem Bett zu tun haben. Das Bett hatte schließlich den Flashback in ihm wieder hervorgerufen. Langsam kam die Erinnerung zurück. Unter dem Bett! Da musste er zuerst nachschauen. Er rückte das Bett vorsichtig von der Wand weg und legte die Holzdielen darunter frei. Es sah nicht so aus, als hätte irgendjemand in den letzten Jahren versucht das Bett zu bewegen. Diese Tatsache machte Simon Hoffnung. Er konnte sich nicht mehr an die genaue Stelle erinnern, doch nach einigem Probieren und Ziehen konnte er eines der Holzbretter lösen.

Unter Seinem Bett

Unter Seinem Bett

Eine Kleine Truhe

Simon traute sich fast nicht hinzusehen. Ob es wirklich noch da war? Er taste mit seinen Händen in den Hohlraum. Simon stieß einen Freudenschrei aus. Es war tatsächlich noch da. Und das mehr als 30 Jahre später. Er konnte sein Glück kaum fassen. Es war als wäre eine riesige Last von seiner Schulter gefallen. Vorsichtig holte er die kleine Truhe hervor. Andächtig wischte er den Staub ab und hielt sie feierlich in den Händen. Gerade als er sie öffnen wollte, passierte etwas Unerwartetes…

Eine Kleine Truhe

Eine Kleine Truhe

Es Klopft An Der Tür

Er hatte seine Hand schon am Riegel, als er plötzlich ein lautes Klopfen an der Tür hörte. Wer konnte es nur sein? Hatten seine Geschwister ihre Meinung etwa doch noch geändert? Schnell schob Simon die Kiste wieder in den Hohlraum zurück, befestigte das Brett an seinem Platz und schob das Bett zurück an die Wand. Mit klopfendem Herzen stieg er die Treppe herunter und öffnete die Tür. Zu seiner großen Überraschung standen zwei Polizeibeamten dort, die nicht den Anschein erweckten über Simons Anwesenheit erfreut zu sein.

Es Klopft An Der Tur

Es Klopft An Der Tur

Das Verhör

Simon hatte nicht mit der Polizei gerechnet. Er war zwar erleichtert, dass es nicht seine Geschwister waren, doch er fragte sich, ob sich diese vielleicht einen Spaß erlaubt und ihm die Polizisten auf den Hals gehetzt hatten. Die beiden Beamten musterten Simon kritisch von Kopf bis Fuß. Bevor Simon auch nur ein Wort sagen konnte, redeten die beiden Offizieren auf ihn ein. Sie stellten ihm eine Frage nach der anderen, ohne ihm wirklich eine Chance zu geben diese zu beantworten. Wer sind Sie? Was haben Sie hier zu suchen? Wie sind Sie in das Haus gekommen?

Das Verhor

Das Verhor

Erklärung

Simon wartete geduldig bis sich die Beamten wieder beruhigt hatten und beantwortete dann alle Fragen wahrheitsgemäß und so ruhig wie möglich. Simon hatte nichts falsch gemacht und er wusste, dass er im Rech war. Er erzählte den Beamten, dass sich das Haus schon seit Jahrzehnten im Familienbesitz befand und dass er es nach dem Tod seines Vaters geerbt hatte. Nach seinen Erklärungen entspannten sich die Beamten. Es stellte sich heraus, dass sie von den Nachbarn gerufen wurden, die beobachtet hatten, wie Simon das Haus betreten hatte. Das war ihnen sehr verdächtig vorgekommen.

Erklarung

Erklarung

Das Haus Wurde Beschlagnahmt

Die Polizisten verstanden Simon und sie erklärten, dass sie keine Anzeige erstatten würden. Sie mussten ihm jedoch auch mitteilen, dass die Regierung schon seit Jahren versuchte das Haus zu beschlagnahmen. Der Grund war, dass das Haus nun schon seit Jahrzehnten leer stand und es wieder als Wohnfläche genutzt werden sollte. Bisher hatten sie damit keinen Erfolg gehabt, weil Simons Vater nicht offiziell als Besitzer angemeldet war und sie das Haus nicht beschlagnahmen konnten, solange sie nicht wussten, wer der Besitzer des Hauses war.

Das Haus Wurde Beschlagnahmt

Das Haus Wurde Beschlagnahmt

Kein Zurück

Simon hatte mit vielem gerechnet, doch diese Nachricht kam für ihn völlig unerwartet. Er konnte die Regierung aber verstehen, denn sein Vater hatte das Anwesen vollkommen vernachlässigt und Wohnfläche war mittlerweile nun mal sehr gefragt. Er bat die Polizisten das Haus nochmals betreten zu dürfen, um einige persönliche Gegenstände aus dem Haus zu holen. Doch die Antwort der Beamten fiel enttäuschend aus. Sie sagten, dass das Haus in dem Moment, in dem sie Simon über den Vorgang informiert hatten, rechtlich konfisziert worden war und sie ihn nicht mehr in das Haus lassen durften. Das waren ihre Vorschriften.

Kein Zuruck

Kein Zuruck

Panik

Simon verspürte bei dieser Antwort einen Anflug von Panik. Er wollte doch nur seine kleine Truhe mitnehmen. An dem Haus hatte er sowieso kein großes Interesse. Er versuchte die Beamten davon zu überzeugen, ihn nochmal für ein paar Minuten reinzulassen, doch die Polizisten blieben hart. Sie ließen sich nicht überzeugen. Simon betete innerlich, dass niemand die Truhe finden würde. Der Inhalt konnte sein Leben verändern. Ganz davon abgesehen konnte er seinen Geschwistern endlich die jahrelange Demütigung heimzahlen.

Panik

Panik

Anwaltssuche

Die Beamten informierten Simon über die offizielle Frist. Er hatte einige Tage Zeit gerichtlich gegen diesen Entscheid vorzugehen. Würde er vor Gericht gewinnen, würde das Haus wieder ihm gehören. Doch wen sollte er nur mit diesem sensiblen Fall beauftragen? Simon kannte sich mit diesen Dingen nicht aus und konnte sich eigentlich auch keinen Anwalt leisten. Zumindest noch nicht. Der einzige Anwalt, der ihm vielleicht helfen würde, war sein Bruder! Natürlich würde er es nicht aus reiner Herzensgüte tun, aber er würde sich die Chance noch mehr Geld aus Simon zu pressen bestimmt nicht nehmen lassen.

Anwaltssuche

Anwaltssuche

Der Anwalt Peter

Simon musste tief Luft holen und sich emotional auf das Gespräch mit Peter, seinem Bruder und Anwalt, vorbereiten. Er wusste, dass er sein Temperament kontrollieren muss, egal wie herabwürdigend Peter ihn behandeln würde. Auch wenn sein Bruder sich in diesem Moment wie ein Sieger fühlen würde, war es doch er, der wirklich siegte, sollte sein Plan aufgehen. Er hatte nichts zu verlieren und so griff Simon mit zitternder Hand zum Telefon. Peter lachte geschlagene fünf Minuten als er die Geschichte hörte. Simon brauchte seine ganze Kraft, um sich zu beherrschen.

Der Anwalt Peter

Der Anwalt Peter

Einer Von Vielen

Als sich Peter beruhigt hatte, begann er sachlich mit Simon über die rechtlichen Aspekte des Falls zu sprechen. Für Peter war Simon eben nur ein neuer Fall, einer von vielen. Simon hatte gehofft, dass Peter ihm zumindest einen kleinen Familienrabatt geben würde. Das tat er natürlich nicht. Er genoss seine Überlegenheit und machte Simon während des Gesprächs klar, dass er in ihm nicht seinen Bruder, sondern nur einen weiteren Kunden, sah. Simon hatte keine andere Wahl. Er brauchte Peter, da er wusste, dass Peter einer der besten Anwälte war.

Einer Von Vielen

Einer Von Vielen

Vor Gericht

Peter machte sich sofort an die Arbeit und legte Einspruch gegen den Entscheid der Regierung ein. Nach einigen Wochen ging die Sache vor Gericht. Die Verhandlung war alles andere als einfach, doch Peter verstand sein Fachgebiet und gewann. Er hatte alles daran gesetzt Simon zu beweisen, wie gut er war. Sehr zu Simons Glück! Jetzt gehörte das Haus wieder offiziell ihm. Die einzige Bedingung, die das Gericht stellte, war, dass Simon das Haus innerhalb von sechs Monaten renovieren musste. Sollte es dann nicht bewohnbar sein, würde die Regierung das Eigentum wieder beschlagnahmen.

Vor Gericht

Vor Gericht

Der Heimliche Sieger

Simon interessierte nicht für die Bedingung, für ihn zählte nur, dass er den einmonatigen Rechtsstreit gewonnen hatte! Das Haus gehörte rechtmäßig ihm und damit auch der Inhalt des Hauses. Als Peter ihm die Rechnung für seine Anwaltskosten überreichte, lachte er Simon offen ins Gesicht. Er war der Überzeugung, dass das Haus nicht viel mehr Wert war als seine Arbeit. Simon schluckte schwer, als er sah, dass der ganze Prozess ihn 5.000 Euro gekostet hatte. 150 Euro pro Stunde sind nicht gerade ein “Familientarif”. Doch das würde bald keine Rolle mehr spielen…

Der Heimliche Sieger

Der Heimliche Sieger

Ein Familienausflug

Simon konnte es kaum erwarten nach Hause zu kommen und seiner Frau die guten Nachrichten zu überbringen. Er rannte ins Haus und erzählter seiner Frau und seinen Kindern, dass das Haus nun endlich ihnen gehöre. Zur Feier des Tages wollte Simon sie mit zu dem Haus nehmen. Simons Frau verstand die Welt nicht mehr. Warum war ihr Mann so begeistert eine Immobilie zu besitzen, die nicht viel mehr wert war als die Anwaltskosten? Doch sie vertraute ihrem Mann voll und ganz und machte sich bereit für den gemeinsamen Familienausflug.

Ein Familienausflug

Ein Familienausflug

Vertrauen

Natürlich hatte Simons Frau viele Fragen. Sie hatte die Rechnung gesehen, die der Anwalt ihnen gestellt hatte. Sie und Simon hatten im letzten Jahr den kleinen Bauernhof gekauft und hatten doch schon so viele Schulden. Wie wollte ihr Mann das schaffen? Das Haus war doch nicht viel wert und das Gericht hatte ihm jetzt auch noch die Bedingung auferlegt es zu renovieren. Das waren Ausgaben, die sie nicht stemmen konnten. Was hatte ihr Mann nur vor? Und warum war er so erleichtert und froh? So hatte sie ihn schon lange nicht mehr gesehen. Doch am Ende war Vertrauen eine Entscheidung und ihr Mann hatte sie noch nie enttäuscht!

Vertrauen

Vertrauen

Die Lösung Aller Probleme

Auf dem Weg versuchte Simons Frau mehr von Simon zu erfahren. Doch Simon wollte mit seiner Erklärung warten. Er wollte es seiner Frau lieber zeigen. Alles würde Sinn ergeben, wenn er ihr den Inhalt der Truhe überreichen würde. Auch wenn Simon erleichtert war, dass er das Haus zurückgewonnen hatte, war er gleichzeitig sehr angespannt. Was, wenn es weg war? Sein ganzer Plan hing von der Truhe ab. Wenn sie weg wäre, müsste er seine Familie enttäuschen und das Haus verkaufen, um die Schulden zu decken. Alle Arbeit und Mühe wären dann umsonst gewesen…

Die Losung Aller Probleme

Die Losung Aller Probleme

Ist Die Truhe Noch Da?

Kaum waren sie am Haus angekommen, sprang Simon auch schon aus dem Auto und rannte zum Haus. Mit bebenden Händen öffnete er die Tür und sprintete die Treppe hoch. Vor seiner alten Zimmertür hielt er inne und atmete einmal tief ein und aus. Dann öffnete er die Tür. Vor Aufregung stand ihm der Schweiß auf der Stirn. Er schob das Bett zur Seite und hob die Holzdiele an. Die Truhe war noch da! Tränen der Freunde und Erleichterung liefen Simon übers Gesicht. Niemand hatte das Haus seit seinem letzten Besuch betreten.

Ist Die Truhe Noch Da

Ist Die Truhe Noch Da

Eine Alte Anzeige

Eine riesige Last fiel von ihm ab. Er nahm die Truhe in die Hände und trug sie vorsichtig nach unten, wo seine Familie schon neugierig auf ihn wartete. Er stellte die Truhe auf einen alten Tisch und öffnete langsam den Deckel. Alle Augen waren gespannt auf die Truhe gerichtet. Keiner wusste so genau, was er zu erwarten hatte. Simon hatte den Inhalt selbst auch noch nicht überprüft. War es überhaupt noch da? Im inneren lag etwas in Samt eingepackt. Vorsichtig schlug Simon den Samt zurück und allen stockte der Atem, als sie es sahen…

Eine Alte Anzeige

Eine Alte Anzeige

Ein Schatz

Sie konnten es nicht fassen, da lagen tatsächlich vier goldene Uhren in dem Samt. Sie waren all die Jahre nicht angefasst worden und waren dementsprechend in einwandfreiem Zustand. Die Uhren waren von der Marke Rolex und gehörten zu den teuersten Uhren auf dem Markt. Selbst wer nichts von Uhren verstand, konnte auf den ersten Blick erkennen, dass die Uhren ein Vermögen wert waren. Doch woher kamen die Uhren? Was hatten sie unter Simons Bett zu suchen? Simon schob die Uhren beiseite und erzählte seiner Familie endlich die ganze Geschichte.

Ein Schatz

Ein Schatz

Ein Kleiner Dieb

Er erzählte von den gemeinsamen Familienurlauben in dem Ferienhaus. Von seiner schönen Kindheit und seiner Mutter. Dann kam er auf jenen schicksalhaften Tag zu sprechen, an dem er und sein Vater in einen großen Streit gerieten. Es ging dabei nur um eine Kleinigkeit, aber der damals 8-jährige Simon war damals schwer verletzt und entschied sich an seinem Vater zu rächen. Das Wertvollste, was sein Vater besaß war die Sammlung dieser Uhren. Also schlich er sich nachts heimlich an den Tresor seines Vaters und packte sie in die Truhe und versteckte sie unter seinem Bett.

Ein Kleiner Dieb

Ein Kleiner Dieb

Aus Angst

Eigentlich wollte Simon seinem Vater nur einen Schrecken einjagen und die Uhren am nächsten Tag zurückgeben. Doch er hatte nicht mit der Reaktion seines Vaters gerechnet. Der war außer sich, als er den „Diebstahl“ bemerkte und rief sofort die Polizei. Simon wusste damals nicht, wie viel die Uhren eigentlich wert waren. Aus einem kleinen Familienstreit wurde eine große Geschichte mit Spurensicherung, Polizeibeamten und Kriminalkommissaren. Der kleine Simon war völlig eingeschüchtert von den Geschehnissen und hatte viel zu große Angst zuzugeben, dass er sie genommen hatte.

Aus Angst

Aus Angst

In Vergessenheit Geraten

Wenige Wochen nach dem Vorfall in dem Ferienhaus verstarb Simons Mutter unerwartet und Simon hatte andere Probleme als über die Uhren nachzudenken. Er vergaß völlig, dass die Uhren überhaupt jemals existiert hatten und unter seinem Bett versteckt lagen. Bis zu dem Tag, an dem er vor seiner alten Zimmertür stand. Heute war ihm der Wert der Uhren bewusst. Sein Vater hatte nie an Geld als Wertanlage geglaubt und deshalb sein Vermögen in Immobilien und Rolex-Uhren investiert. Die Uhren waren inzwischen Millionen wert. Wenn er nur eine dieser Uhren verkaufen würde, könnte er seine Schulden vom Bauernhof, die Anwaltskosten und die Renovierungsarbeiten locker bezahlen!

In Vergessenheit Geraten

In Vergessenheit Geraten

Ein Neues Treffen

Inzwischen waren 6 Monate vergangen, seit der Testamentsverkündung und dem demütigenden Familientreffen mit seinen Geschwistern. Sie hatten versucht Simon selbst das zu nehmen, was ihm zustand, in dem sie ihm das alte Ferienhaus gaben. Jetzt war es endlich an der Zeit für Simon zu triumphieren und seinen Sieg zu feiern. Er rief seine Geschwister an und bat sie zum alten Ferienhaus zu kommen. Seine Geschwister waren von dem Anruf überrascht, doch sie waren sich sicher, dass Simon schlecht Nachrichten hatte. Wahrscheinlich hatte er die Renovierung nicht geschafft und brauchte mal wieder Hilfe.

Ein Neues Treffen

Ein Neues Treffen

Simons Neues Leben

Simons Geschwister hatten Schwierigkeiten das Haus zu finden, denn sie konnten nicht glauben, dass das neue Haus wirklich Simon gehören konnte. An dem Platz, wo früher das alte Ferienhaus stand, stand ein Haus, das jedes Ferienhaus in der Nachbarschaft in seinen Schatten stellte. Das konnte doch nicht sein?! Wie hatte ihr Bruder das bezahlt? Das konnte sich der arme Schlucker doch nicht leisten?! Ratlos standen sie vor dem schönen neuen Haus. Doch wo steckte Simon nur? Sie schauten sich um und als sie ihn sahen, stand ihnen der Schreck ins Gesicht geschrieben…

Simons Neues Leben

Simons Neues Leben

Sein Geheimnis

Simon fuhr in einem nagelneuen, teuren Sportswagen vor. Simon konnte sein Grinsen nicht unterdrücken, als er seine Geschwister sah. Er machte sich nicht mal die Mühe auszusteigen. Er drückte Peter einen Umschlag mit 5.000 Euro in die Hand und fuhr wortlos wieder davon. Er hatte nicht vor seinen Geschwistern von den Uhren zu erzählen. Die Genugtuung, dass sie bis an ihr Lebensende nicht erfahren würden, woher er plötzlich so viel Geld hatte, war unbezahlbar. Er, seine Frau und seine Kinder führten ein sorgenfreies und glückliches Leben und Simon konnte endlich mit der Vergangenheit abschließen. Schließlich hatten sein Vater und seine Geschwister ihm am Ende das gegeben, was ihm all die Jahre zugestanden hatte. Es stimmt eben doch: Wer zuletzt lacht, lacht am besten!

Sein Geheimnis

Sein Geheimnis

Neuer Reichtum

Endlich hatte Simon und seine Familie alle Schulden abbezahlt. Es war ein unheimlich gutes Gefühl. Es blieb ihnen sogar noch etwas Geld übrig und sie entschieden sich, Ulraub mit der Familie zu machen. Endlich konnten sie sich die schönsten Hotels leisten. Doch war alles zu schön um wahr zu sein?

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Neuer Reichtum

Zu früh gefreut

Wie sich später herausstellte haben sie ihr Geld viel zu schnell ausgegeben und Simon musste mit seiner Familie in eine Mietwohung ziehen, während sie das Haus vermietet haben.  Mit dem Geld konnten sie weiterin halbwegs gut leben. Doch was später passiert haben sich nicht einmal seine Geschwister erwarten können.

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Zu früh gefreut

2 Jahre später

Simon und seine Familie kamen nur mit Mühe, über die Runden. Sie lebten seit Jahren über ihre Verhältnisse und benutzten Kreditkarten, um Lebensmittel, Nebenkosten und andere Notwendigkeiten zu bezahlen. Simon hatte vor einigen Monaten seinen Job verloren und trotz aller Bemühungen keinen neuen finden können. Die Rechnungen häuften sich, und sie gerieten mit ihren Zahlungen immer weiter in Verzug.

Screenshot 9

2 Jahre später

Die Miete nicht mehr bezahlen

Eines Tages erhielt Simon eine Mitteilung von ihrem Vermieter, dass sie mit ihrer Miete im Rückstand seien und dass sie gekündigt würden, wenn sie nicht bald zahlen würden. Dies war der letzte Strohhalm für Simon. Er wusste, dass er etwas Drastisches tun musste, um ihre Situation zu ändern.

Screenshot 10

Die Miete nicht mehr bezahlen

Eine Lösung suchen

Er setzte sich mit seinen Kindern zusammen und erklärte ihnen die Situation. Sie waren sich alle einig, dass sie einige Änderungen vornehmen mussten, wenn sie aus diesem Schlamassel herauskommen wollten. Sie beschlossen, einen Teil ihres Besitzes zu verkaufen, ihre Ausgaben zu kürzen und nach Möglichkeiten zu suchen, ihr Einkommen zu steigern.

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Eine Lösung suchen

Die Kinder halfen mit

Simon nahm Gelegenheitsjobs an und fing an, abends Pizza auszuliefern, um etwas zusätzliches Geld zu verdienen. Seine Kinder begannen, ihre alten Spielsachen und Klamotten online zu verkaufen. Sie suchten auch nach Möglichkeiten, selbst Geld zu verdienen. Sie fingen an, Gelegenheitsjobs für ihre Nachbarn zu erledigen und gründeten sogar ein kleines Geschäft, das hausgemachtes Kunsthandwerk verkaufte.

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Die Kinder halfen mit

Das geerbte Haus verkaufen

Trotz ihrer Bemühungen war es jedoch immer noch schwierig. Sie verdienten kaum genug, um das Licht anzulassen und die Miete zu bezahlen. Simon wusste, dass er etwas Drastischeres tun musste. Er traf die schwierige Entscheidung, das Haus der Familie zu verkaufen und sich in eine kleinere Wohnung zu verkleinern. Es war eine schwere Entscheidung, aber nur so konnten sie es sich leisten, ein Dach über dem Kopf zu behalten.

Screenshot 19

Das geerbte Haus verkaufen

Das Unerwartete

Der Umzug war schwierig, aber es stellte sich heraus, dass es noch immer nicht die richtige Lösung war. Denn auch das Geld, dass sie von dem Verkauf des Hauses verdienten ging irgendwann zu Ende. Doch tatsächlich passierte das Unerwartete. Nein, es ist nicht, was Sie denken.

Screenshot 20

Das Unerwartete

Die Kinder

Simon hatte mehrere Kredite aufgenommen, um die Familie über Wasser zu halten, aber jetzt erstickten sie in Schulden. Als sie dort saßen, kam Simons jüngstes Kind, Emily, ins Zimmer. Sie war erst 8 Jahre alt, aber sie konnte spüren, dass etwas nicht stimmte. “Papa, was ist los?” Sie fragte. Simon sah sie mit Tränen in den Augen an. Er wollte seine Kinder nicht beunruhigen, aber er konnte ihnen die Wahrheit nicht mehr verheimlichen. „Wir stecken ein bisschen in Schwierigkeiten, Schatz“, sagte er. “Wir haben nicht genug Geld, um alle unsere Rechnungen zu bezahlen.”

Screenshot 21

Die Kinder

Ein Idee

Oft glauben Eltern, es ist keine gute Idee, ihren Kindern von Problemen zu erzählen. Doch dieses Mal war es sogar gut. Denn was die 8-Jährige Emily als nächstes macht, half der Familie tatsächlich aus dieser Kriese wieder herauszukommen. Doch was könnte es nur sein? Was kann eine 8-Jährige schon unternehmen.

Screenshot 22

Ein Idee

Sie hatte die Lösung

Am nächsten Morgen stand Emily besonders früh auf. Es war 5 Uhr Morgens. Es war mit Absicht, denn Sie hatte einen Plan. Es war vielleicht naiv, doch es half wirklich. Niemand hätte es sich zuvor vorstellen können. Sie machte etwas, was sich die meisten Erwachsenen nicht trauen würden.

Screenshot 23

Sie hatte die Lösung

Sie grief zum Telefon

Tatsächlich griff sie zum Telefon. Nicht nur irgendein Telefon, sonder das, von ihrem Vater. Sie suchte nämlich eine ganz bestimmte Nummer…. Wenn wollte sie doch anrufen?

Screenshot 7

Sie grief zum Telefon

Simons Schwester

Tatsächlich rufte sie ihre Tante an. Aber warte mal? Die Schwester von ihrem Vater?? Sie sind noch in schlechten Verhältnissen. Trotzdem wusste die kleine Emily den Namen der Schwester ihres Vaters. Sie hat oft bei den Gesprächen der Erwachsenen mitgehört. Sie wusste also auch, dass diese sehr wohlhabend waren. Für ihr Alter war die kleine Emily schon sehr reif. Doch was hat sie ihr am Telefon gesagt?

Screenshot 13

Simons Schwester

Sie bat um finanzille Hilfe

Tatsächlich hat ihre Tante am Telefon abgehoben. Zuerst einmal war sie überrascht und verwirrt, als sie die Stimme der kleinen Emily hörte. Sie dachte etwas ist mit Simon passiert. Die 8 Jährige erklärte ihrer Tante dann doch die Lage. Sie sagte ihr, dass sie sich in einer finanziellen Notlage befinden. Naiv fragte sie um Hilfe. Sie erzählte ihr auch, dass sie das Haus schon längst verkauft haben. Daraufhin fragte die Tante, ob ihr Vater etwas von diesem Telefonat weiß. Sie war nämlich skeptisch, ob dies nicht ein blöder Trick ihres Bruders war.

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Sie bat um finanzille Hilfe

Simon war zu stolz

Doch als sie verstanden hat, dass es hier um den Hilfeschrei eines kleinen, unschuldigen Mädchen und gleichzeitig ihrer Nichte ging, wusste sie was zu tun ist. Simon wäre viel zu stolz gewesen seine Geschwister um Hilfe zu bitten. Außerdem war er sich sogut wie sicher, dass sie ihm nicht helfen würden.

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Simon war zu stolz

Die Geldüberweisung

Die Schwester beschloss also Simon anonym Geld zu überweisen. Sie wusste, dass sie Helfen musste, doch gleichzeitig wollte sie ihren Bruder nicht beschämen, oder die kleine Emily verraten. Doch an jenem Tag als Simon plötzlich in sein Bankkonto sieht, konnte er seinen Augen nicht trauen.

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Die Geldüberweisung