Kellner und auch Barkeeper brauchen oft ein “dickes Fell”. Sie haben einen stressigen Job und arbeiten täglich mit hunderten von Menschen und einige dieser Menschen sind wirklich seltsam, verrückt, unhöflich oder gefährlich. Das Schwierige dabei ist oft, dass Kellner stets freundlich bleiben müssen, denn viele von ihnen leben von ihrem Trinkgeld. Auch die Kellnerin der nachfolgenden Geschichte hatte solch eine Begegnung. Sie begann ihre Schicht wie sonst auch immer, doch sie ahnte noch nicht was an diesem Abend noch passieren sollte als sie die Gruppe von Männern bediente. Alles schien zunächst völlig harmlos, doch dann geschah etwas, was sie schockierte…
Die Alarmglocken schrillten
Der Abend war zunächst ganz gewöhnlich, bis die Kellnerin auf die Gruppe von Männern traf. Sie war es gewohnt, dass sie ab und zu mit flirtenden Gästen zu tun hat und dachte sich zunächst nichts dabei. Als sie die Männer dann aber ins Hinterzimmer baten, schrillten in ihrem Kopf die Alarmglocken. Sie wusste, dass dies nicht mehr normal oder Spaß war. Es war Zeit sich Verstärkung zu holen, denn allein war sie der Situation nicht gewachsen.

Die Alarmglocken schrillten
Im Stress
Die folgende Geschichte handelt von Ashley Latella. Sie ist Kellnerin im “Seagrape” Café in Fairfield. Ashley hatte an diesem Abend Nachtschicht als eine Gruppe von drei Männern hereinkam. Das Restaurant war an diesem Abend besonders gut besucht und es war viel zu tun. Es war nicht ungewöhnlich, denn es war Ferienzeit und so kamen automatisch mehr Menschen. Ashley hatte ihre Schwierigkeiten mit den Bestellungen hinterher zu kommen und war sehr im Stress.

Im Stress
Viele Leute
Es waren auch viele Studenten und Schüler im Restaurant und saßen verstreut in den Ess-Ecken. Dann fiel Ashley´s Blick auf drei Männer die in das Restaurant kamen. Sie fielen ihr ins Auge, da sie nicht wie Väter von irgendwelchen Teenagern aussahen. Auch der Restaurantmanager, Carlos Carmo, bemerkte die Gruppe, doch es war ein so stressiger und arbeitsreicher Abend, dass er die Gruppe schnell wieder vergaß. Es waren einfach zu viele Menschen an dem Abend im Restaurant.

Viele Leute
Ungutes Gefühl
Ashley ging an den Tisch der drei Männer um die Bestellungen aufzunehmen. Sie merkte schnell, dass die Männer sich äußerst seltsam benahmen. Sie bestellten unglaublich viele Runden und immer wenn Ashley vom Tisch wegging, spürte sie die Blicke der Männer. Es gab ihr ein wirklich unangenehmes Gefühl. Sobald sie mit den Getränken an den Tisch kam verstummten die Männer sofort und unterbrachen ihr Gespräch. Es wirkte fast so, als würden sie über Ashley sprechen…

Ungutes Gefühl
Schwierige Gäste
Ashley war schon längere Zeit Kellnerin und wusste wie sie mit den Menschen umgehen musste. Sie hatte schon viele größere Gruppen bedient, auch viele Männer, doch nie fühlte sie sich so unwohl wie in diesem Moment. Ashley´s Erfahrung nach, waren auch ruhige Gruppen nicht immer einfach zu bedienen. An normalen Tagen tauschte sie in solchen Fällen einfach die Tische mit einem männlichen Mitarbeiter doch an diesem Abend ging das nicht, denn es war einfach zu viel los.

Schwierige Gäste
Die geheime Agenda
Das Seagrape Café war eigentlich eine Studentenbar, daher war es auch eher ungewöhnlich, dass sich die drei Männer in das Café setzten und bestellten. Sie waren um einiges älter als das übliche Publikum und waren an diesem Abend die Ältesten im Raum. Ashley spürte, dass diese Männer etwas im Sinn hatten, doch sie kam nicht darauf was es war. Sie merkte, dass dieser Abend noch etwas bringen sollte allerdings rechnete sie nicht mit dem was noch kommen würde.

Die geheime Agenda
Verschiedene Gäste
Ashley hatte schon mit sehr vielen Menschen zu tun gehabt. Die Einen waren nett und freundlich, Andere wiederrum waren unhöflich und fies. Noch nie hatten sie allerding einen Gast gehabt, welcher die Zeche prellen wollte. Alle waren ehrlich und haben stets ihre Rechnung beglichen. Deswegen war Ashley auch so irritiert, als dieser Abend eine sehr seltsame Wendung nehmen sollte. Warum verhielten sich die Männer so seltsam? Hatten sie etwas geplant?

Verschiedene Gäste
Schichtende
Ashley´s Schichtende nahte und sie konnte es kaum erwarten ihre Jacke zu nehmen und nach Hause zu gehen. Sie war müde und ihre Schicht war anstregend gewesen. Ashley bereitete die Rechnungen für ihre Tische vor, darunter auch die Rechnung für den Tisch mit den drei seltsamen Männern. Als sie dann die Rechnung an den Tisch brachte, sagten die Männer etwas sehr Seltsames während sie bezahlten. Sie konnte ihren Ohren nicht trauen.

Schichtende
Aufgezogen
Ashley war etwas irritiert, doch vielleicht wollten die Männer ja doch noch etwas bestellen. Einer von ihnen schob die Mappe mit dem Geld und der Rechnung in Richtung Ashley. Sie wollte sie gerade nehmen, als der Mann sie wieder wegzog. Sie war genervt von dem Verhalten. Sie hatte eine lange und anstrengende Schicht hinter sich und das Letzte was sie heute wollte, war aufgezogen zu werden von drei fremden Männern in einer Bar.

Aufgezogen
Keine Zeit für Spielchen
Ashley war zu müde von der langen Schicht und hatte keine Lust und keine Zeit für diese Art von Spielchen. Der Mann blickte ihr direkt in die Augen, schob dann seinen Stuhl nach hinten und stand auf. Sie war völlig verwirrt und die anderen zwei Männer taten es ihm nach. Keiner sagte etwas. Der erste Mann deutete nur auf die Tür des Hinterzimmers und gab ihr ein Zeichen ihnen dorthin zu folgen. War sie etwa verrückt? Was wollten diese Männer?

Keine Zeit für Spielchen
Angst und Nervosität
Ashley war sich sicher, dass dies kein normales Verhalten war und so langsam machten sie die Männer auch nervös. Waren die Männer vielleicht sogar gefährlich? Der eine Mann ließ nicht locker und bestand darauf, dass sie ihnen ins Nebenzimmer folgt. Er flüsterte Ashley etwas ins Ohr, doch sie konnte es nicht verstehen, da es sehr laut war. Was sollte sie tun? War es riskant den Männern zu folgen? Was war ihr Geheimnis?

Angst und Nervosität
Unterstützung
Sie vermutete, dass die Männer vielleicht die Rechnung privat begleichen wollten und nicht in Öffentlichkeit. Doch warum? Was hatten sie zu verbergen? Ashley hatte ein ungutes Gefühl im Magen und ihre Augen suchten nach ihrem Manager. Vielleicht wollten sich die Männer über den Service beschweren? Hatte sie etwas falsch gemacht? Sie war zwar gestresst gewesen während ihrer Schicht aber sie bemühte sich, es sich nicht zu sehr anmerken zu lassen.

Unterstützung
Schwierige Gäste
Ashley war schon einige Jahre Kellnerin und hatte schon viele schwierige Gäste bedienen müssen. Sie war so einiges gewohnt, doch so etwas wie an diesem Abend war ihr noch nie zuvor passiert. Ashley hatte keine Ahnung wie sie sich verhalten sollte und ob es angebracht war eine Szene zu machen oder nicht. Sie fühlte sich nicht sicher, das war klar und irgendwie verspürte sie auch Angst mit den drei Männern ins Hinterzimmer zu gehen.

Schwierige Gäste
Sie bat um seine Hilfe
Als sie ihren Kollegen Carlos sah, machte sie, durch Gesten, auf sich aufmerksam. Carlos sah, dass Ashley nervös war und er sah die Angst in ihren Augen. Er zögerte nicht lange und ging zu dem Tisch mit den drei Männern. Sie war sichtlich erleichtert, dass jemand zur Verstärkung kam und hoffte, dass sich die Situation bald aufklären würde. Sie erklärte ihm die Situation in Kurzfassung und war dankbar, dass er nun an ihrer Seite war.

Sie bat um seine Hilfe
Geheimnistuerei
Ashley ging zwar ins Hinterzimmer mit den drei Männern, doch Carlos war dabei und das gab ihr das Gefühl von Sicherheit. Sie war nervös aber gleichzeitig auch neugierig, denn sie wollte wissen, was die Geheimnistuerei war. Ashley vermutete, dass sie vielleicht mit ihrem Service unzufrieden waren und sich nun beschweren wollten. Vielleicht wollten sie dies nicht vor den anderen Gästen tun, das wäre natürlich rücksichtsvoller gegenüber Ashley. Doch hatte sie wirklich etwas falsch gemacht?

Geheimnistuerei
Das Bedürfnis nach Privatsphäre
Ashley wusste, dass ihr Verdacht richtig war. Die Männer sagten, dass sie sie die ganze Nacht beobachtet hatten. Sie wusste, dass sie sich das nicht eingebildet hatte. Ständig spürte sie die Blicke der Männer auf sich. Sie stellte sich aber die Frage “Warum?”. Was war der Grund, dass diese fremden Männer sie den ganzen Abend beobachteten? Hatten sie nicht genügend Gesprächsstoff für eine normale Unterhaltung? Was war so interessant an Ashley, dass man sie beobachten musste?

Das Bedürfnis nach Privatsphäre
Seine Mitarbeiter schützen
Es gibt Gäste, die übertreten leider öfter einmal die Grenzen. Sie vergessen dann vor lauter Aufregung, Stimmung in der Gruppe und Ausgelassenheit, ihr Verhalten und merken nicht, wenn sie unangemessene Dinge sagen oder tun. Carlos wollte nicht zu viel in die Situation hinein interpretieren ohne die ganze Geschichte zu kennen, doch er wollte Ashley auch nicht alleine lassen und wusste, dass es auch seine Pflicht war seine Mitarbeiter zu schützen.

Seine Mitarbeiter schützen
Die Wahrheit kommt ans Licht
Der Moment der Wahrheit war endlich gekommen. Die Männer erklärten Carlos und Ashley ihr eigenartiges Verhalten. Sie sagten, dass es ihnen nicht entgangen ist, dass Ashley die ganze Zeit auf den Beinen war und nicht einmal eine Minute hatte um sich kurz zu setzen und durchzuatmen. Die Männer waren von Ashley und ihrer harten Arbeit beeindruckt. Sie blieb stark und auch freundlich, egal wie schwer der Abend für sie war.

Die Wahrheit kommt ans Licht
Erleichterung
Carlos war erleichtert als er hörte, dass dies das einzige Problem war. Er dachte nicht, dass die Männer gefährlich waren und so war auch Ashley beruhigt. Es handelte sich wahrscheinlich nur um Gäste, die zu viel getrunken hatten und plötzlich Mitleid mit Ashley hatten. Es war nicht ungewöhnlich, dass angetrunkene Gäste öfter mal sehr emotional reagieren. Ashley hatte alles schon gesehen und war beruhigt, dass die Männer nichts Schlechtes im Sinn hatten.

Erleichterung
Unglaublich
Einer der drei Männer gab Carlos die Mappe mit der Rechnung zurück. Carlos sah die Rechnung und war fassungslos als er sah, was beim Trinkgeld stand. Er musste wirklich zweimal hinschauen. Dort waraten zwei Nullen und eine Fünf. Die Gäste hatten aber nur für 112 Dollar gegessen und getrunken. Ein Trinkgeld von 500 Dollar? Das schien verrückt. Wer war so großzügig und warum gaben sie so eine hohe Summe Trinkgeld?

Unglaublich
Genau hinsehen
Der Manager war sprachlos und dankte den drei Männern vielmals für die großzügige Geste. Die Männer konnten sich ein Schmunzeln nicht verdrückten und sagten ihm, er sollte noch einmal genau hinsehen. Carlos schaute noch einmal nach und sah doch etwas Anderes. Nun war er völlig fassungslos. Er konnte es nicht glauben, was die Männer auf die Rechnung geschrieben hatten. Es war unglaublich, doch es war Realität. Carlos dachte er wäre in einem Traum.

Genau hinsehen
Der tatsächliche Betrag
Als Carlos genauer hinsah, sah er dass er eine Null übersehen hatte. Das Trinkgeld war nicht etwa 500 Dollar wie anfangs angenommen, sonderen es waren unglaubliche 5000 Dollar Trinkgeld. Carlos war sprachlos und brachte kein Wort heraus. Er stotterte nur während Ashley sprachlos und mit großen Augen neben ihm stand. Wo waren die versteckten Kameras? Das konnte nur ein Witz sein. Kein Mensch würde einfach so ein Trinkgeld von 5000 Dollar geben.

Der tatsächliche Betrag
Die mysteriösen Männer
Nachdem sich alle wieder etwas beruhigt hatten, konnten Ashley und Carlos auch wieder ihre Worte finden. Nun war es an der Zeit die Frage aller Fragen zu stellen: Wer waren diese Männer und warum gaben sie ihr ein Trinkgeld von 5000 Dollar? Ashley konnte nicht aufhören zu fragen. Waren die Männer wirklich sicher mit der Summe? Natürlich war das ein tolles Geschenk, doch noch nie im Leben hatte sie solch ein großzügiges Geschenk bekommen.

Die mysteriösen Männer
Das Werk des Herrn tun
Einer der Männer erklärte schließlich die Situation. Die Männer waren ein Teil der Gruppe, die sich “Tips For Jesus” nennt. Die Mission der Organisation ist es, “die Arbeit des Herrn per Trinkgeld zu erledigen”. Die Männer hatten die finanziellen Mittel, um anderen zu helfen und auf diese Art wollten sie das Wort Gottes verbreiten. Ashley und Carlos hatten zuvor noch nie von der Organisation gehört. Es war wirklich ein einmaliger Moment in ihrem Leben.

Das Werk des Herrn tun
Auf einer Mission
Die Männer erklärten ihnen ein wenig von der Organisation. Es stellte sich heraus, dass die Männer durch die Vereinigten Staaten reisten und dabei auch Restaurants besuchten. Sie gaben engagierten und fleißigen Kellnern stets ein großes Trinkgeld. In Manhattan hatten sie bereits Trinkgelder in Höhe von 11.500 Dollar vergeben. Man kann sich vorstellen, wie schockiert, glücklich und sprachlos die Kellner in Manhattan waren. Ashley und Carlos waren glücklich und vor allem Ashley wusste, dass sie dieses Geld wirklich gut gebrauchen konnte.

Auf einer Mission