Furchtbar schön oder ganz schön furchtbar? Bei diesen Tattoos spalten sich die Geister

PUBLICADO EM 10/29/2020

Geben Sie’s zu! Sie haben sicher auch schon mal im Schwimmbad oder im Park hinter dem Rücken von Jemandem über sein Tattoo gelästert, oder docch wenigstens ziemlich geglotzt. Es gibt einfach Tattos, da kann man nicht weggucken, sondern sich nur wundern, was sich derjenige gedacht hat. Sie offenbaren schlechten Humor, Rechtschreibschwächen, seltsame Gesinnungen. Und manchmal auch die nicht vorhandene Technik des Tättowierers. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine voyeuristische Reise zu den schlimmsten Hautbekenntnissen, die sie je gesehen haben.

Keine Sternstunde

Dieses Gesicht haben Sie vielleicht schon mal gesehen. Denn die Frau war mit ihrer verunglückten Sternchendeko in den Schlagzeilen. Man könnte denken, die beste Freundin hat sich serh betrunken über ihr Gesicht hergemacht. Aber tatsächlich handelte es sich um ein professionelles Studio. Irgendwas an der Geschichte kommt uns trotzdem komisch vor. Ihnen nicht?

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Keine Sternstunde

Merkzettel

Vielleicht war es einfach ein besonders schöner Besuch bei MC Donald’s? Ein erstes Date? Oder war das der letze Kassenzettel von der Schicht, mit der dieser Mann endlich zum Mitarbeiter des Monats wurde? Wir wissen es nicht, hoffen nur, er bereut die großflächige Bestellung nicht eines Tages. Zum Beispiel, wenn er doch noch Bank-Manager oder Lehrer wird.

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Merkzettel

Gruselfratze

Bei den meisten großflächigen Tattoos schmerzt einen der Anblick, weil man die Stiche unter der eigenen Haut spürt. Bei diesem Tattoo schmerzt einen die Tatsache, dass die arme Marylin kein Veto einlegen konnte. Selbst Verschiedene sollte man nicht so verschandeln dürfen. Wir wüssten gern, ob der Träger selbst glücklich über dieses “Kunstwerk” ist. Das Studio hätte er mit Sicherheit verklagen können. Hier stimmt einfach gar nichts. Weder Schatten, Proportionen, noch Farben…

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Gruselfratze

Ninja-Nase

Okay, hier schummeln wir ein bisschen. Das ist keine Tättowierung, sondern nur Schminke. Wäre aber zu schän gewesen, oder? Die Idee und Ausführung ist auf jeden Fall witzig und gelungen. Funktioniert natürlich nicht bei jeder Nasenform so gut wie bei dieser. Das einzige, was uns irritiert, sind die schwarz ausgemalten Nasenlöcher. Wirkt gut, dürfte sich aber nicht so leicht entfernen lassen.

 

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Ninja-Nase

Evolutionär

Vielleicht lebt der Träger dieses Tattoos in der Gesellschaft von Flatearthern, also diesen Menschen, die sich immer noch der Idee verweigern, dass die Erde eine Kugel ist. Die Evolutionstheorie wurde hier jedenfalls klar und deutlich wiedergegeben. Nur auf Ästhetik hätte man vielleicht etwas mehr Wert legen können.  Geometetrische Formen auf organisch geschwungenen Körperteilen funktionieren auch nicht immer.

 

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Evolutionär

Reue zeigen

Das ist natürlich zu schön: Sich “Keine Reue” tättowieren lassen und dann ausgerechnet das wichtige Wort mit Buchstabendreher. Vielleicht ist es ja auch ein Witz? Wer weiß. In solchen Fällen weiß man nicht, ob der Tättowierer oder der Tättowierte schuld sind. Vermutlich beide. Der Fond gefällt uns ehrlich gesagt auch nicht besonders gut.

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Reue zeigen

Planspiel

Noch so ein Beispiel, bei dem man sich nicht ganz sicher ist, ob der Träger seine Umwelt zum Schmunzeln bringen wollte, oder sich tatsächlich verzählt hat. Oder es geht um eine anarchistische Botschaft. Im Sinne von: Vorausdenken ist spießig? Wie auch immer: Solch blockige Buchstaben sehen immer nach Gangster aus, und sollten den echten überlassen werden.  Street Credibilty sieht anders aus.

 

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Planspiel

Doppelkopf

Sich den Kopf tätowieren zu lassen, ist ja grundsätzlich ein eher gewagtes Vorhaben. In diesem Falle scheint die Grundidee auf den letzten Haarzipfeln des Mannes zu basieren. Vielleicht wollte er sich nicht von ihnen trennen, sie aber auch nicht kontextlos auf dem Hinterkopf wuchern lassen? Die stechend blauen Augen sind jedoch etwas gruslig. Die Speckfalte im Nacken als Mund zu interpretieren finden wir dagegen schon recht originell.

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Doppelkopf

Mitten in die Fresse

Mike Tyson ist grundsätzlich eine fragwürdige Figur trotz seiner Erfolge im Boxsport. Mit diesem Tatoo wollte er wohl seinen Gegnern Angst einjagen. Hatte er eigentlich nicht nötig. Tribals sind auch etwas aus der Mode gekommen, eignen sich aber natürlich gut, um Körperpartien organisch zu definieren. Alles in allem nicht das schlimmste Tattoo. Aber wer will sich schon für immer das Gesicht zeichnen lassen?

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Mitten in die Fresse

Möbelkatalog

Vorweg: Ästhetisch gibt uns dieser schwarze Ledersessel auf milchiger Haut wenig. Viel interessanter finden wir die Frage nach der Motivation. Hat hier jemand seinen Charakter als Couch-Potatoe verewigen wollen, oder handelt es sich vielleicht um einen Psychologen, der sich etwas zu sehr mit seinem Beruf identifiziert? Der Sessel sieht ja sehr realistisch aus, aber man hätte schon ein hübscheres Modell wählen können, oder?

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Möbelkatalog

Schlaraffenland

Wir verstehen die Idee, der Träger dieses Tattoos macht gern Urlaub am Strand und verdrückt dabei gigantische Burger vor Sonnenuntergang. So außergewöhnlich ist das alles nicht. Schwierig finden wir die Farbwahl. Wirkt ein bisschen, als ob der Tättowierer mit dem Wasserfarbenkasten gepinselt hätte.  Die Rottöne beißen sich mit der geröteten Haut und so sieht das Ganze einfach ziemlich unapetittlich aus. Immerhin wird der Arme sicher nicht gelöchert damit, was sein Tattoo bedeutet. Platter geht es ja nicht.

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Schlaraffenland

Armer Jon

Es gibt Zitate und Songtexte, die brauchen wirklich keine Quellenangabe. Vorallem auf dem Körper. In diesem Fall könnte der Autor, Jon Bon Jovi, so heißt er natürlich den Zitierenden gleich mehrfach verklagen. Davon abgesehen, dass der Name nur mit viel Fantasie zu erkennen ist, outet sich dieser angebliche Fan auch noch in der Zeile. Bei einem Text von drei Wörtern einen Fehler einzubauen, ist schon eine Leistung. Aber da das Gekrakel augenscheinlich selbstgemacht ist, gehen wir von einer Partypanne aus.

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Armer Jon

Bilderätsel

Und noch ein Tribut an eine bekannte Musikgruppe, die auf diesem Rücken allerdings nicht entzückt, und eh nicht zu erkennen ist. Glücklicherweise wurde notoert, dass es sich um die Band Greenday handeln soll. Porträts zu stechen, das ist schon eine höhere Kunst und sollte Profis überlassen werden, die auch ein wenig zeichnen können. Immerhin muss der Träger das Motiv selbst nicht sehen.

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Bilderätsel

Gebrandmarkt

Wir nehmen alles zurück, lieber Green Day-Fan von zuvor. Das übertrifft Deinen Rücken bei weitem. Was hat sich diese Frau nur dabei gedacht? Dass Drake sie bei diesem Anblick von der Bühne weg heiraten wird? Die wegrasierten Augenbrauen und der schmutzig rote Lippenstift machen das Ganze noch mal grusliger. Wir gehen davon aus, dass die Dame bald im nächsten Laser-Studio auftauchen wird.

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Gebrandmarkt

Abgestürzt

Dieses Tattoo finden wahrscheinlich nur Computer-Nerds witzig. Hier hat jemand einfach eine Fehlermeldung vom Bildschirm auf den Arm kopieren lassen. Vielleicht versteckt sich auch eine tiefsinnige Kritik an unserer durchdigitaliserten Gesellschaft dahinter. Trotzdem finden wir: Tattoos sollten nicht nur witzig sein, sondern auch ein bisschen nach was aussehen. Vielleciht nicht immer der ersten Idee folgen. Mit so einem Motiv wird man sein Leben lang angesprochen werden. Das nervt doch irgendwann, oder?

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Abgestürzt

Mutiger Fehler

Mut ist es, einen kitschigen Sinnspruch zu tättowieren, und die Rechtschreibung nicht zu überprüfen, würden wir in diesem Fall entgegnen. Davon abgesehen, irritiert uns die Positionierung. Hat sich der Tättowierer im Platz vertan, und dann die zweite Hälfte einfach irgendwo dazugequetscht? Genau zu diesem Zweck gibt es Pauspapier! Kleiner Ratschlag an den Experten.

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Mutiger Fehler

Wirre Playlist

Es gibt Pilger, die lassen sich Wallfahrtsorte mit den Daten tättowieren und es gibt Jesus-Freaks, die tättowieren sich Konzerte. Könnte man verstehen, wenn es sich um Kult-Bands handelte. Aber hbier sehen wir schlicht die Charts der Jahrtausendwende abgedruckt. Kann Jemand wirklich einen derartr breiten Musikgeschmack haben? Wir vermuten ein wenig, dass der Träger dieses Tattoos von Freunden mitgeschleppt wurde. Aber wieso ist er so stolz darauf?

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Wirre Playlist

Wahlkampagne

Hierbei handelt es sich ganz sicher um eine verlorene Wette. Wieso sonst sollte sich der Herr dafür entschieden haben, sein Tattoo unter dem Kinn zu tragen, wo er es im Notfall mit einem Bart überwachsen lassen könnte? Und wer ist Jeb? Sein Freund? Wir wollen mehr wissen! Um was haben die Beiden gewettet. Oh, eine Idee haben wir noch, die ist allerdings etwas kinky. Vielleicht ist das Tattoo eine Botschaft an seine Bettgefährtin und er ist selbst Jeb…

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Wahlkampagne

Schnauze

Dieser junge Herr hat grundsätzlich eine Vorliebe für sinnlose Tattoos im Gesicht. Der schwarze Balken an der Schläfe scheint dabei ein weiteres Unglück zu zensieren. Muss furchtbar geschmerzt haben, diese Oberlippenbart. Wir hoffen, es ist nicht wirklich eine Familientradition, die jeder Mann zum 18. Geburtstag fortführen muss. Allerdings wäre das ein witziger Anblick auf Familienfeiern. Der Arme kann sich den Schriftzug nicht mal mit einem echten Bart überwachsen lassen. Denn das wird es so aussehen, als ob er Fliegendreck unter der Nase trägt.

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Schnauze

Schlachtplatte

Ein wenig Selstironie in allen Ehren, aber wer will sein Leben Lang als Schlachtplatte durch die Gegend wandeln? Eins steht fest, einen Vegetarier wird diese Dame in diesem Leben nicht mehr als Partner gewinnen können. Auch die Ausführung scheint uns etwas, nun ja, kindlich. Für Originalität bekommt die Dame aber dennoch einen Trostpunkt. Immerhin bringt einen dieses Tattoo zum Lachen.

 

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Schlachtplatte

Appetizer

Und noch ein Lebensmittel-Motiv in Achtziger-Jahre-Farben! Dieses Mal scheint es aber eher um eine nicht ganz so subtile Aufforderung an zukünftige Liebhaber zu gehen. Die Platzierung ist nebenbei auch nicht sehr vorteilhaft. Es sei denn, man möchte besonders breithüftig wirken. Hätte sich die Trägerin wenigstens nur für eins der Motive entschieden, wir würden es als Jugendsünde durchgehen lassen.

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Appetizer

Kritzelei

Ein altmodisches Damenfahrrad im Krakelstil, das sieht nach Berliner Hipster-Geschmack aus. Im Prinzip nichts zu sagen dagegen, wir finden Radfahrenb ja auch gut. Aber hat sich der Träger schon mal angeguckt, wie ein Fahrrad kosntruiert sein muss, dass es fährt und nicht auseinanderbricht? Weder die Anbringung der Kette maccht Sinn, noch die gefährlich dünne Sattelstange die direkt aus der Pedale wuchert.

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Kritzelei

Ring frei

Die meisten Menschen versuchen ja eher von den Brustwarzen abzulenken. Besonders schön sind sie nun mal einfach nicht. Und im Falle des starken Geschlechts ja auch völlig überflüssig. Deswegen macht es natürlich wiederum Sinn, der brustwarze wenigstens ein Lächeln abzuringen. Ließe sich der Gute jetzt noch ein Piercing stechen, hätte die Kuh einen Ring in der Schnauze. Nur ein Vorschlag.

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Ring frei

Ausgelatscht

Wir alle kennen das Problem. Die heißgeliebten Chuck’s geben irgendwann den Geist auf. Der beliebte Sneaker, der ursprünglöich übrigens ein Profi-Basketballstiefel war, fällt leider genau in dem Moment auseinander, wo er so richtig schön eingelatscht ist. Das wird dem Träger dieses Tattoos nicht passieren. Das einzige Problem: Die Zehen dürften ziemlich ulkig herausgucken…

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Ausgelatscht

Pi mal Daumen

Klar, auch Punks bekommen Babys. Diese Dame hat statt des üblichen Anarchie-Symbols ein seltsames Motiv gewählt. Sollte das ursprünglich eine Augenklappe darstellen? Von der recht wackligen Umsetzung mal abgesehen, kein Symbol kann so bedeutungsträchtig sein, dass es ein junges Gesicht verschandeln sollte. Wir hoffen, die junge Mutter findet bald einen guten Laser-Salon, um sich des Unglücks zu entledigen.

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Pi mal Daumen

Australophil

Schon verstanden, hioer haben wir es mit einem waschechten Australier zu tun, der seiner Heimat sehr verbunden ist. Davon abgesehen, dass übertriebener Patriotismus niemandem steht, wirkt der Umriss des Kontinents auch recht traurig mit dem verwaschenen Känguruh darin. Covern lässt sich dieses Ungetüm allerdings nicht mehr. Und Leute, wir alle mögen Sterne, aber wir haben uns echt daran sattgesehen.

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Australophill

Angemerkt

Eine weitere kreative Ideen, sich mit seinen Nippeln anzufreunden. Was genau will uns der Gute sagen? Dass er ein Herz für Rollstuhlfahrer hat, oder dass er selbst einen Behindertenausweis bei sich trägt. Manche Leiden sieht man den Menschen ja nicht sofort an. Vielleicht ist das eine Anspielung darauf? Wir werden es nie erfahren…

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Angemerkt

Tragigkomik

Der schlimmste Moment in ihrem Leben hängt Britney doch sowieso schon auf ewig nach. Wer kann so gemein sein, und sich das Motiv ihres Zusammenbruchs in die.Haut stechen lassen? Und wieso auch noch auf so gruselige Weise? Oder wird hier eine verquere Art von Fan-Liebe ausgdrückt? Am schlimmsten finden wir das vermeintliche Blut zwischen ihren Zähnen. Arme Britney, hoffentlich geht es Dir irgendwann besser.

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Tragigkomik

Abschleppwillig

Auf den ersten Blick ein BMX-Fan, auf den zweiten Blick wirkt diese moderne Form eines “Arschgeweihs” doch recht anzüglich. So richtig gut sieht das doch einfach nicht aus. Aber wie immer gilt, die Geschmäcker sind verschieden. Immerhion hat sich die Dame nicht völlig dem Mainstream überlassen. Vielleicht wollte sie ja auch einfcah nur ihren Freund glücklich machen, der total auf Oldschool-BMX steht.

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Abschleppwillig

Konsequent

Gegen dieses Tattoo lässt sich kaum was sagen. Das ist wirklich ein Kunstwerk. Die Blautöne lassen auch seine Augen toll leuchten. Ein wenig wundern wir uns, wieso er die Nasenspitze freigelassenb hat. Vielleicht hatte er Angst, sonst gar nicht mehr als Mensch erkennen zu sein. Ziemlich gruslig finden wir das Augenpiercing. Ob er sein Lid noch öffnen kann, oder ist er auf einem Auge sowieso blind? Manchmal wünschten wir uns, Fotos könnten sprechen.

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Konsequent

Horror-Fratze

Das sieht uns nach einem Polizeifoto aus.Aber bei diesem Anblick dürfte auch noch der hartgesottenste Beamte ziemlich geschockt gewesen sein. Trotz seines Alters ist der Herr wie ein Teufelsanbeter tättowiert. Wir hoffen dringend, die krakeligen Fledermäuse wurden ihm im Suff mit Edding auf die Glatze gemalt. Anders können wir uns kaum vorstellen, dass der Herr ein Sozialleben führt.

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Horror-Fratze

Blitzeis

Das Tattoo an sich finden wir eigentlich ganz witzig. Die Bedeutung erschließt sich uns zwar nicht, aber ist wahrscheinlich ein Insider. Vielleicht das Logo seiner Lieblingseisdiele. Wie immer irritiert uns das Bedürfnis mancher Menschen sich solch ein riesiges Motiv ins Gesichts stechen zu lassen. Das kann man doch nur bereuen, früher oder später. Und handelt es sich bei den Flecken unter den Augen, um laserbehandelte alte Tattoos? Na, dann sollte er aber wirklich Bescheid wissen.

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Blitzeis

Zwiebelig

Ihhhhhhhhhh! Sorry, aber bei diesem Anblick fällt uns wirklich nichts anderes ein. Achselhöhlen sind per se nichts, womit wir uns gern beschäftigen. Aber wieso um alles in der Welt eine Zwiebel? Die Assoziation mit dem Geruch macht es nicht besser. Und tut es nicht verdammt weh, sich in der empfindlichen Achsel zu tättowieren? Und die Haare? Fragen über Fragen…

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Zwiebelig

Heisses Würstchen

Technisch sieht diese Tättowierung wirklcih gut aus, auch echt scharf gestochen und die Farben sind toll und brilliant. Eigentlich auch ein witziges Motiv, ein bisschen Rockabilly, aber mit Twist. Und der Spruch! Wer es tragen kann… Gehört sicher einer ziemlich coolen Socke, dieser Arrm.

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Heisses Würstchen

Technisch sauber

Auch dieser Hummer ist perfekt gestochen, und vorallem platziert. Aber beim dem Anblick läuft es einem doch schon den Rücken herunter, oder? Was haben Männer nur mit ihren Brustwarzen? Ob er sich selbst manchmal erschrickt, beim Blick in den Spiegel? Immerhin scheint sich das Motiv sauber mit einem T-Shirt abdecken zu lassen.

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Technisch sauber

Unter der Schulbank

Es ist ja jetzt unter Hipstern wieder Trend sich Tattoos selbst reinzuklöppeln. Dabei kommen dann solche Motive heraus. Ein wenig DIY-Stolz mag ja mitschwingen, aber wir sind doch verwundert, wie überzeugt die Dame ihren Unterarm in die Welt streckt. Kann natürlich auch sein, dass es sich wirklich um einen Knasti handelt auf dem Fotos. Wie auch immer, gelungen ist die Schöne aus dem Meer nicht gerade.

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Unter der Schulbank

Schlechter Witz

Auf den ersten Blick ein Aufreger, auf den zweiten Blick ein müdes Lächeln. Okay, die Frau ist schwarz und versucht mit dem Thema Rassismus ironisch umzugehen, indem sie das Hakenkreuz auf ihre Pigmentstörung tättowiert hat. Aber trotzdem… Wer will schon ein Symbol auf der Haut tragen, das für solche Gräuel steht? Und vielleciht versteht nicht jeder den Witz, dann könnte das in der falschen Umgebung ganz schön böse ausgehen…

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Schlechter Witz

Überfracht

Von den grimmigen Flugzeugen mal abgesehen. Wieso müssen es zwei sein? Und in dieser Größe? Das Motiv würde auf einer muskelbepackten Männerbrust vielleicht nicht so auffallen, aber in diesem Falle wirkt es einfach nur fehl am Platze. Wahrscheinlich wollte die Gute ihren Freund beeindrucken, der ein Kampfflugzeug fliegt. Kleiner Tipp: Klein anfangen, vergrößern kann man dann immer noch, oder verdoppeln.

 

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Überfracht

Tintenbruderschaft

Es gibt Leute, die können sich scheinbar nicht mal die Namen ihrer besten Freunde merken. Scherz beiseite, vielleicht sind das die Kinder des guten Mannes. Aber auch deren Namen sollte er eigentlich kennen. Oder soll ihn das Motiv davon abhalten, in schwachen Momenten Dummheiten zu begehen? Das ist natürlich auch eine Taktik. Ein bisschen mehr Mühe hätte er sich aber schon geben können mit der Auswahl der Schrift.

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Tintenbruderschaft

 

Grummelelfe

An diesem Motiv verstört uns vorallem der Gesichtsausdruck der Elfe. Es wirkt, als ob sie sich nicht ganz freiwillig nackt präsentiert und selbst wenn es sich um ein Fabelwesen handelt, finden wir das ziemlich sexistisch bis grenzwertig. Wahrscheinlich ein Knast-Tattoo, denn so richtig professionell wirkt das Ganze auch in der Ausführung nicht.

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Grummelelfe

 

Hinterm Rücken

So ein Motiv sticht sich niemand freiwillig auf den Rücken, oder? Richtig geraten. So ganz unschuldig ist die Dame aber nicht. Sie hatte mit ihrem Freund, dem Tättowierer vereinbart, dass er ihr ein Überraaschungsmotiv unter die Haut sticht. Ausgemacht war eine Szene aus Narnia. Der Freund ließ sich die Regelung nicht ohne Grund vertraglich absichern. Er hatte nämlich herausgefunden, dass seine Freund ihn betrogen hatte. Das war seine Rache. Vermutlich sind die beiden nicht mehr zusammen. Immerhin verklagte sie ihn auf 10000 Dollar Schmerzensgeld. Scheint uns fast ein bisschen wenig.

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Hinterm Rücken

Unter Druck

Natürlich wünschen wir uns alle einen besonders romantischen Heiratsantrag, aber das ist ja schon fast Bestechung. Wie soll man da noch Nein sagen? Aber nachdem die Angebetene den Rechtschreibfehler entdeckte, musste sie wahrscheinlich schmunzeln und sagte aus vollem Herzen: Ja! Hoffen wir, die Beziehung hält wirklich bis zum Tode.

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Unter Druck

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Aufdringlich

Auch eine Möglichkeit, die eigene fehlende Mimik auszugleichen. Aber hätte man das nicht schäner lösen können? So viel Leid im Tättowierstudio für soviel Elend. Und der zu klein geraten Joint im Mundwinkel dieses Joker-Grinsens lässt den guten Mann nun auch nicht wirklich lässiger wirken. Heutzutage, da Tattoos Mainstream sind, brucht es schon etwas mehr, um nach wilder Gesinnung auszusehen. Wir empfehlen, erstmal am eigenen Gesichtsausdruck arbeiten.

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Aufdringlich

Schleichwerbung

Der Converse-Sneaker am Fuß hat uns ja immerhin künstlerishc beeindruckt. Das ist dagegen die billige Methode. Und ganz ehrlich, wer will schon sein Leben lang als wandelnde Reklame verbringen? Auf der anderen Seit, als echter Sneaker-Fan, zeigt der Herr auf dem Foto seine Füße wahrcheinlich sowieso nicht so oft. Besser ist das wohl. Immerhin lenkt der Nike-Swoosh von ungepflegten Zehennägeln ab.

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Schleichwerbung

Ethnozentrisch

Vermutlich wollte die Frau mit diesem Tattoo ihre Weltoffenheit ausdrücken. Das ging leider nach hinten los. Dieses Tattoo wirkt eher wie die Ansage einer Sex-Touristin und ziemlich neo-kolonialistisch bis rassistisch. Wir finden, auch Tattoo-Studios sollten einen Ethik-Kodex haben und nicht jeden verrückten und undurchdachten Wunsch ihrer Kunden erfüllen. Wenn sie immerhin auf den furchtbaren Spruch verzichtet hätte.

 

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Ethnozentrisch

Abtörner

Bei diesem Anblick sehnen wir uns das Bild mit der Achsel-Zwiebel zurück. Das war immerhin nur wiederlich und nicht sexistisch und unappettlich zur gleichen Zeit. Diese Tättowierung war sicher in Seemankneipen um die vorletzte Jahrhundertwende  der letzte Schrei. Bei einem College-Studenten der 2000er wirkt sie nun wirklich wie ein Relikt. Und die Ladies wird er damit nicht beeindrucken.

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Abtörner

Schandfleck

Dass auch gute Intentionen manchmal nach hinten losgehen, zeigt uns dieser Fail. Wir wollen den armen Vater nicht zu sehr runtermachen, er ist schon genug gestraft. Aber wieso hat sich der Tättowierer auf diesen Wunsch eingelassen. Selbst, wenn das Porträt des Babies nicht wie aus dem Horror-Kabinett daher käme. Wir müssen wohl nicht viel mehr dazu sagen. Immerhin könnte man dieses Bild als abschreckendes Beispiel in einer Kampagne gegen Teenager-Schwangerschaften verwenden.

 

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Schandfleck[/caption

Gut definiert

Witzig, witzig. Das ist wirklich Bierbauch-Humor. Wahrscheinlich ringt der Besitzer dieses “Six-Packs” selbst seinen Kumpanen am Stammtisch nur noch ein müdes Lächeln ab. Natürlich hätte man das Bier-Paket wenigstens etwas realistischer ausführen können, aber das ist bei diesem Motiv auch schon egal.

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Gut definiert

Bildungslücke

Dieses Tattoo entstand vermutlich auf einer Teenie-Party unter Schulschwänzern. Der Fehler ist wahrscheinlich als witziges Wortspiel gemeint. Nun ja, für ein selbstgestochenes Tattoo ist es eigentlich ziemlich gut geworden. Ob der Herr später mal eigene Kinder bekommen hat, vor denen er die Tättowierung nun verstecken muss? Oder, sind die dann auch zu “cool for scool”?

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Bildungslücke

Stolzer Papa

Es soll ja Eltern geben, die wirklich jede Kinderzeichnung stolz aufheben und damit die Wohnung plakatieren. Dass sich der Herr auf dem Foto diesen niedlichen Schlumpf tättowieren lassen hat, verstehen wir aber. Manchmal haben es Kinder wirklich drauf einer Strichfigur mit nur ein paar Krakeln Charakter zu verleihen. Diese lustige Figur könnte tatsächlich aus einem Animationsstudio stammen. Und wenigstens spart sich der stolze Papa so Platz auf der Kühlschranktür.

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Stolzer Papa

Selbsterkenntnis

Wir fürchten, dass ist keine Selbstironie, sondern eine Art Stolz auf einen Scheiß-Egal-Lebensstil. Denn wird sich dieser junge Mann für immer erhalten müssen. Denn in Leistungsgesellschaft wird er in diesem Leben nicht mehr ankommen mit dieser Tättowierung. Trotzdem finden wir, der Tättowierer sollte zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn ein Kunde klar nicht zurechnungsfähig ist, ist es eine Straftat ihn dermaßen verunziert aus dem Laden in die Welt zu schicken.

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Selbsterkenntnis

Ans Hirn gelangt

Diese Dame muss schon sehr verzweifelt gewesen sein, um ihre Stirn als Werbefläche zu verkaufen. Hoffentlich hat sie wenigstens ordentlich was dafür bekommen von dem Casino, dessen Website sie nun spazieren trägt. Und hoffentlich war die Motivation hinter diesem Schritt die Konsequenzen wert. Denn eine andere Arbeit wird sie mit diesem Tattoo nicht mehr finden. Ob sie noch mehr Werbung auf ihrem Körper zeichnen lassen wird?

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Ans Hirn gelangt

Rechtschreibprüfung

Diese junge Frau schert sich nicht um  Rechtschreibfehler auf ihrem Körper. Sie scheint durchaus zufrieden. Es ist schon gemein, wer hübsch aussieht wird gleich ganz anders dafür beurteilt, oder? Im Gegensatz zu den anderen Beispielen, macht man hier keinen Rückschluss auf die Intelligenz, sondern denkt eher: Niedlich! In Zeiten von Internet und Rechtschreibprüfung wundern wir uns trotzdem, dass solche Fehler immer noch passieren…

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Rechtschreibprüfung

Abgezockt

Jeder hat andere Leidenschaften, die er seinen Mitmenschen stolz präsentieren will. Das ist ja auch okay. Und Gameboys waren nunmal zielich cool und haben einer ganzen Generation die Daumen wund gedaddelt. Dass dieses Motiv aussieht wie selbstgezeichnet, ist auch ganz neidlich. Die Girlande aus Symbolen darunter hätte man weglassn könne. Auch die Position des Motivs ist eher zweifelhaft. Oder gibt sie damit ihren Lovern eine Botschaft?

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Abgezockt

Gruselclown

Der Mc Donald’s Clown hat schon im Original Millionen von Kindern schlimme Alpträume beschert. Aber diese satanische Version übertrifft unsere schlimmsten Alpträume. Da reißt es auch der Witz mit den Pommes-Fingern nicht mehr raus. Außerdem fragen wir uns, wieso dem Tättowierer mitten drin die Farbe ausgegangen ist? Oder war es vielleicht doch zu schmerzhaft, die Haarpracht von Ronald ebenfalls rot zu tuschen? Eines ist ihm jedenfalls gelungen, dieser Rücken sieht nun aus wie eine Schmiererei am Hauptbahnhof.

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Gruselclown

Avocad

Was Farben und Schattierung angeht, sieht diese Avocado wirklich zum Reinbeißen aus. Schon witzig, dass nach Generationen, in denen Anarchie-Zeichen, Totenschädel, oder Peace-Symbolen nun die Avocado als Hipster-Zeichen gilt. Aber immerhion ist sie wohl das meistverbreitete Attribut auf Instagram. Was uns allerdings nicht so recht einleuchten will, ist der angedeutete Totenkopf als Kern. Sehen wir hier doch einen Hauch Rebellion auf dem Körper dieses Anhängers des Health Food-Trends?

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Avocad

Unausgewogen

Den peinlichen Rechtschreibfehler verzeiohen wir mal, zu diesem Thema haben wir uns hier schon genug abgearbeitet. Aber wieso um Himmels Willen, schaffte es der Tättowierer nicht diesen Schriftzug symmetrisch auf der Brust zu verteilen. Zur Bedeutung müssen wir nicht viel sagen. Tattoo-Studios sind ja trotz des anarchischen Charakters gewissermaßen die Poesie-Alben unserer Zeit. Meist geht es da ziemlich brav und klischee-durchseucht zu. Lichtblick: Wir glaben, dass hinter dem ersten ‘o’ doch noch ein wenig Platz ist. Falls es dem Tättowierten schon aufgefallen ist…

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Unausgewogen

Selbstkritisch

Über Geschmack lässt sich streiten. Aber wer sich selbst stolz als “White Trash” bezeichnet, also als Mitglied der amerikanischen Trailerpark-Community, der verfügt entweder über sehr viel Selbstironie oder ist tatsächlich stolz darauf, gesellschaftlich abgehängt zu sein. Das ist gewissermaßen das Gegenstück zu “Dreaming big” auf der vorherigen Seite. Immer wieder faszinierend, dass manche Menschen so überzeugt sind, dass sich ihr Leben und ihre Einstellung dazu neimals ändern wird.

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Selbstkritisch

Blutige Botschaft

Wir finden es ja uach gut, dass neuerdings versucht wird alle Tabu-Themen rund um den weiblichen Körper aufzubrechen. Ja, Frauen bluten einmal im Monat. Und ja, es ist unverschämt, dass sie dafür mit der Tampon-Steuer auch noch bestraft werden. Aber von der zweifellhaften Ausführung dieses Motivs mal abgesehen, verstehen wir die Botschaft auch nicht. Der Tampon als rettender Engel, wenn es mal wieder soweit ist? Ein blutiger Rachenngel gewisermaßen? Wir glauben nicht, dass dieses Motiv dazu beiträgt, dass die Gesellschaft den weiblichen Körper endlich so ernst nimmt, wie er es verdient.

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