Es gibt wohl kaum einen Musik-Fan, der sich nicht wünschen würde, eine kleine Zeitreise in die Sechziger zu machen, um am legendären Woodstock Festival teilzunehmen. Doch dass es damals längst nicht nur um die Musik ging, zeigen diese Fotos. Kein Wunder, dass die Menschen bis heute über dieses einzigartige Festival sprechen…
Legendäres Festival
Liebe, Frieden, Gemeinschaft und nicht zuletzt die Musik, das war das Motto des Wooodstock-Festivals. Am 15. August 1969 kamen 400.000 Menschen zusammen, um drei Tage zu feiern und zu zeigen, dass friedliches Zusammenleben und Integration und Toleranz möglich sind. Lassen Sie sich mitreißen von den bunten und lebensbejahenden Fotos, die wir für Sie ausgegraben haben.

Legendäres Festival
Chillen
Drei Tage lange Ferien, Tanzen, Musik, so viele Menschen und vermutlich auch einige Drogen, das kann ganz schön schlauchen. Wer zwischendrin doch mal ein Nickerchen brauchte, hatte jedoch nicht viel Platz dafür. So wurde zeitweilen auch eine Motorhaube zur Hängematte…

Chillen
Verrückte Anfahrt
Es kamen viel mehr Menschen zu Woodstock, als ursprünglich geplant. Sie blockierten mit ihren Autos nicht nur die Parkplätze, sondern auch die Zugangsstraßen. Man darf nicht vergessen, dass es damals eher locker zuging, was die Sicherheitsvorkehrungen betrifft. lle waren auf dem Weg nach Bethel, New York. Nachdem nichts mehr vorwärts ging stiegen viele aus und gingen zu Fuß zur Bühne. Die Polizei musste schließlich einige Straßen sperren, und die Leute gingen zu Fuß weiter.

Verrückte Anfahrt
Legende Jimi Hendrix
Als Jimi Hendrix nach drei langen Tagen endlich auf die Bühne trat, gingen die Zuschauer ab wie verrückt. Sein “Star Spangled Banner” wurde zur Legende von Woodstock. Übrigens trat er damals mit den Gypsy Suns and Rainbows auf anstatt mit seiner üblichen Band. Die hatte sich kurz vorher aufgelöst. Rock and Roll eben.

Legende Jimi Hendrix
Janis Joplin
Janis und Joplin und ihre Band wurden per Helikopter eingeflogen. Janis bekam 7.500 Dollar für ihren Auftritt bezahlt. Die meisten Menschen erinnern sich noch an die Performance von “Piece of my heart”. Sie sang natürlich auch noch weiter Songs am zweiten Tag des Festivals. Die Band erklärte später, sie wollten, dass es ein einmaliges Erlebnis wird und spielten deshalb wie noch nie zuvor. Den Rest des Festivals gab sich Janis allerdings ganz bodenständig und feierte mit den anderen Besuchern.

Janis Joplin
John Sebastian
Bei einem solchen Festival, kam es natürlich auch zu der ein oder anderen spontanen Darbietung. John Sebastian zum Beispiel wurde spontan gefragt, ob er nicht auftreten wolle. Und wie er wollte! Er Er schnappte sich die Akustik Gitarre und spielte drei bis dato noch unveröffentlichten Songs. Ein unvergessener Moment, von dem viele noch heute schwärmen.

John Sebastian
Menschenmasse
Ursprünglich hatten die Veranstalter nur mit 50000 Besuchern gerechnet. Der erste Plan war, das Festival in Wallkill, New York stattfinden zu lassen. Aber diese Location war viel zu klein. Also wechselten sie nach Bethel. Doch mit 400.000 Besuchern hatte niemand gerechnet. Governor Rockefeller wollte die Nationalgarde einschicken um mit dem Menschenandrang umzugehen. Sullivan County rief sogar den Notstand aus. Das Event übertrag alle Erwartungen und Planungen.

Menschenmasse
Ein Fest für alle
Der besonders Spirit war die Toleranz: Jeder war eingeladen, egal welcher Herkunft, Geschlecht oder Alter. Eltern brachten ihre Kinder mit und auch die freuten sich, dabei zu sein. Es kamen sogar Babies während des Festivals dort zur Welt. Diskriminierung hatte keinen Platz auf dem Woodstock.

Ein Fest für alle
Der spirituelle Meister
Für die richtige Energie sorgte Meister Sri Swami Satchidananda, der mit seine Rede über die Kraft des Universums die Besucher begeisterte und mitriss. Kein Wunder: Er erklärte, dass Musik die stärkste Kraft der Welt sei. Da stimmten ihm natürlich alle gerne bei.

Der spirituelle Meister
Der perfekte Ort
Für verliebte Pärchen war Woodstock natürlich eine ganz besondere Erfahrung, und wer als Single kam, fand unter sovielen Gleichgesinnten schnell Anhang. Es war einfach der richtige und passende Ort für alle, die Zeit mit Freunden, Familien und Partnern verbringen wollten und gemeinsam gute Musik genießen wollten. Blumenkinder eben!

Der perfekte Ort
Schräge Busse
Wer es geschafft hatte, sein Auto aufs Gelände zu bringen war glücklich. Umsom mehr, wenn es sich um einen der bunt bemalten Busse und Vans handelte, in denen man sich auch mal zurückziehen konnte. Für ein Nickerchen oder etwas Zweisamkeit.

Schräge Busse
Bunter Markt
Das Woodstock war wohl auch der Ursprung der typischen Festival-Märkte wie man sie heute kennt. Wo Batikklamotten oder Kunst verkauft werden. Wobei auf Woodstock auch einiges an Drogen unter Mann und Frau gebracht wurden. Praktisch, wem die Kleidung ausging. Wobei viele Besucher eher leicht unterwegs waren….

Bunter Markt
Nickerchen
Ein Plötzchen fürs Nickerchen zu finden, war wie gesagt, gar nicht so einfach. Glücklich war, wer seinen eigenen fahrbaren Untersatz mitgebracht hat. Manche Besucher waren wohl so ausgelaugt, dass sie mitten im Konzert die Augen zumachten.

Nickerchen
Der eigene Pfad
Seinen eigene Weg finden, das machte einem Woodstock leicht, und das bei aller Gemeinschaftlichkeit. Immerhin hatte sich ein ganzer Haufen von alternativen Geistern versammelt. Groovy, gentle oder high? Das ist hier die einzige Frage…

Der eigene Pfad
Die Erfindung der Jam Session
Egal ob Profi, Amateur, mit Noten oder einfach mal so improvisieren. Die Stimmung auf dem Festival regte natürlich auch an selbst Musik zu machen, wie diese Gruppe von Freunden. Überall saßen Leute in Kreisen zur Jam Session zusammen. Man könnte sagen, eine Erfindung von Woodstock…

Die Erfindung der Jam Session
Der Sound
Bei so einer Menschenmasse den Sound gut zu hinkriegen, war eine Herausforderung. Nicht so für Bill Hanley, der für das Soundsystem von Woodstock verantwortlich war. Obwohl er nur mit 150.000 Personen gerechnet hatte, beschwerte sich keiner der 400.000 Besucher über den Sound aus der Anlage…

Der Sound
Sommer ihres Lebens
Ob Groß oder Klein, alle hatten den Sommer ihres Lebens und den werden sie sicherlich niemals vergessen, denn das Woodstock ging in die Musik-Geschichte ein. Anders als heute, wollte viele Hippie-Eltern weder auf die Erfahrung ihres Lebens verzichten, noch das Ereignis den Kindern vorenthalten, die so einfach sorglos mitgeschleppt wurden. Ohne Kopfhörer oder Babysitter…

Sommer ihres Lebens
Friede und Musik
Hier sehen wir einen der entspannten Väter, der zugleich selbst Atmosphäre und Musk genießt, als auch Zeit mit seinen Kindern verbringt. Schon eine ziemlich lässige Art von Familenausflug, oder?

Friede und Musik
Carlos Santana
In einem Interviews mit dem Rolling Stone sagte Carlos Santana: “Ich dachte, ich nehme ein paar Psychedelics und bis ich runter komme, bin ich an der Reihe auf die Bühne zu gehen und ich werde mich großartig fühlen.” Schließlich hatte er Glück, dass eine Besucher zu ihm sagte: “Wenn du nicht sofort gehst, gehst du überhaupt nicht.” Die Gäste liebten Santana und seinen Latin Rock, aber beinahe hätte er den Einsatz verpasst…

Carlos Santana
Sharing is caring
Es waren einfach zu viele Menschen und das Essen war für so viele Menschen nicht berechnet. Aber die Gemeinschaft hielt zusammen und teilte, was sie hatte. Alle hielten sich zurück und so reichte es irgendwie doch für alle. Und wer muss schon essen, wenn so viel Liebe in der Luft liegt?

Sharing is caring
The Who
Es gibt bis heute wohl kein Festival-Line-Up, welches das von Woodstock übetrifft. Von “Creedence Clearwater Revival” bis zu “The Who”, die musikalischen Leckerbissen bleiben unübertroffen.

The Who
Jeder hilft jedem
Wie bereits gesagt, Liebe lag in der Luft an diesen drei Tagen. Die Leute halfen einander, auch ohne sich zu kennen. Neben der Musik, war das der Spirit und der Sinn der Woodstock-Community. Das machte Woodstock so einzigartig. Und deswegen kommt bis heute wohl kein Festival an Woodstock heran. Nicht mal das Burning Man…

Jeder hilft jedem
Ausguck
Wer es schaffte, den eigenen Bulli oder Van aufs Gelände zu bringen, hatte nicht nur einen Schlafplatz, sondern auch den perfekten Ausguck für die Konzerte. Bei 400000 Menschen hat man schließlich nicht immer Lust, sich in die erste Reise zu drängeln. Lieber auf dem Dach in Ruhe gucken, vielleicht mit Joint in der Hand…

Ausguck
Alles darf, nichts muss
Neben den Musikern waren natürlich auch die Gäste selbst eine Schau. Jeder gab sich Mühe mit seinem Aufzug die anderen zu übertreffen, was Orginalität angeht. Wie dieer Herr auf dem Foto, der aussieht wie ein pilgernder Teufelsanbeter…

Alles darf, nichts muss